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120 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Kaiserslautern

Photovoltaik in Martinshöhe

Nah am Bundesdurchschnitt

197 Anlagen mit 2,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Martinshöhe, Landkreis Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 197 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 2,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.372 Einwohnern entspricht das 1,82 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Martinshöhe liegt damit 20 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 45 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,82

kW
▲ +20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,6

%

84 Speicher bei 197 Anlagen

Installiert

2,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+10 %

Solaranlagen

197

Einwohner

1.372

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Martinshöhe?

Segmentierter PV-Zubau in Martinshöhe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Martinshöhe: +38 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 18 kW +38 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 236 kW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 31 253 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Martinshöhe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Martinshöhe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Martinshöhe 26 Speicher mit zusammen 231 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +88 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
13
Kapazität
67 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+88 %
Anlagen
13
Kapazität
164 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
26
Kapazität
231 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Martinshöhe im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Martinshöhe 1,82 kW
Ø Kaiserslautern 1,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Martinshöhe liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Martinshöhe auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Martinshöhe laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Martinshöhe sind 197 PV-Anlagen mit zusammen 2,5 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Martinshöhe belegt Platz 12 von 45 im Landkreis Kaiserslautern – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 1,82 kW pro Kopf liegt Martinshöhe über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

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Welche Postleitzahl gehört zu Martinshöhe?

66894

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Martinshöhe — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Martinshöhe gibt es laut solarzubau.de aktuell 197 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,5 MW. Das entspricht 1,82 kW pro Einwohner.
84 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Martinshöhe [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-martinshoehe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Martinshöhe installiert?

In Martinshöhe sind 2,5 MW PV-Leistung in 197 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 45 im Landkreis Kaiserslautern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.372 Einwohner entspricht der Bestand 1,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Martinshöhe im Vergleich da?

Mit 1,82 kW pro Einwohner liegt Martinshöhe über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kaiserslautern belegt Martinshöhe Platz 12 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Martinshöhe?

In Martinshöhe sind 84 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Martinshöhe?

In den letzten 12 Monaten wurden in Martinshöhe 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 31 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Martinshöhe?

Martinshöhe liegt im Landkreis Kaiserslautern im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Kaiserslautern gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Martinshöhe?

In Martinshöhe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 236 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Martinshöhe?

In Martinshöhe wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (18 kW). Das sind +38 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Martinshöhe?

In Martinshöhe wurden in den letzten 12 Monaten 31 neue Solaranlagen mit insgesamt 253 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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