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138 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Niedersachsen · Diepholz

Photovoltaik in Martfeld

38 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 411 Anlagen mit 6,0 MW Gesamtleistung

Martfeld, Landkreis Diepholz (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 411 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 2.838 Einwohnern entspricht das 2,10 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Martfeld liegt damit 38 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 31 von 44 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,10

kW
▲ +38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,6

%

208 Speicher bei 411 Anlagen

Installiert

6,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+7 %

Solaranlagen

411

Einwohner

2.838

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Martfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Martfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Martfeld wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -24 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Martfeld: 393 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 5 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053105September 2025: 30 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 35 kWNovember 2025: 38 kW, Vorjahr 46 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 105 kWJanuar 2026: 79 kW, Vorjahr 12 kWFebruar 2026: 13 kWMärz 2026: 69 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 34 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
0402803September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 803 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 32 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
34 360 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 59 393 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Martfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Martfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Martfeld 41 Speicher mit zusammen 329 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
28
Kapazität
152 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
13
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
41
Kapazität
329 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Martfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Martfeld 2,10 kW
Ø Diepholz 2,14 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Martfeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Martfeld auf?

208 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Martfeld – eine Quote von 51 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Martfeld erzeugen 411 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 6,0 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Martfeld belegt Platz 31 von 44 im Landkreis Diepholz – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Martfeld nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Diepholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Martfeld?

27327

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Martfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Martfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 411 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,0 MW. Das entspricht 2,10 kW pro Einwohner.
208 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Martfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-martfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Martfeld installiert?

In Martfeld sind 6,0 MW PV-Leistung in 411 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 44 im Landkreis Diepholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.838 Einwohner entspricht der Bestand 2,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Martfeld im Vergleich da?

Mit 2,10 kW pro Einwohner liegt Martfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Diepholz belegt Martfeld Platz 31 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Martfeld?

In Martfeld sind 208 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Martfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Martfeld 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 59 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Martfeld?

Martfeld liegt im Landkreis Diepholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Diepholz gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Martfeld?

In Martfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 34 neuen Anlagen und 360 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Martfeld?

In Martfeld wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (32 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Martfeld?

In Martfeld wurden in den letzten 12 Monaten 59 neue Solaranlagen mit insgesamt 393 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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