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47 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Aurich

Photovoltaik in Marienhafe

53 % unter Bundesdurchschnitt

203 Anlagen mit 1,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Marienhafe, Landkreis Aurich (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 203 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.484 Einwohner sind das 0,72 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Marienhafe liegt damit 53 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Marienhafe damit Platz 19 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,8 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,72

kW
▼ -53 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,3

%

90 Speicher bei 203 Anlagen

Installiert

1,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+7 %

Solaranlagen

203

Einwohner

2.484

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marienhafe?

Segmentierter PV-Zubau in Marienhafe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Marienhafe setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 13 kW -37 %
Heimsegment
2–30 kWp
12 109 kW -48 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 21 122 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marienhafe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marienhafe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Marienhafe wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Marienhafe im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marienhafe 0,72 kW
Ø Aurich 1,39 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Marienhafe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Marienhafe auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Marienhafe zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 90 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,8 MW Solarleistung aus 203 Anlagen – Marienhafe hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Marienhafe rangiert auf Platz 19 von 22 im Landkreis Aurich – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Marienhafe mit 0,72 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

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Welche Postleitzahl gehört zu Marienhafe?

26529

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marienhafe — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marienhafe gibt es laut solarzubau.de aktuell 203 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,8 MW. Das entspricht 0,72 kW pro Einwohner.
90 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marienhafe [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marienhafe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marienhafe installiert?

In Marienhafe sind 1,8 MW PV-Leistung in 203 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 22 im Landkreis Aurich. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.484 Einwohner entspricht der Bestand 0,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marienhafe im Vergleich da?

Mit 0,72 kW pro Einwohner liegt Marienhafe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aurich belegt Marienhafe Platz 19 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marienhafe?

In Marienhafe sind 90 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marienhafe?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marienhafe 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 21 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marienhafe?

Marienhafe liegt im Landkreis Aurich im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Aurich gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marienhafe?

In Marienhafe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 12 neuen Anlagen und 109 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marienhafe?

In Marienhafe wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind -37 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marienhafe?

In Marienhafe wurden in den letzten 12 Monaten 21 neue Solaranlagen mit insgesamt 122 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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