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184 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Kelheim

Photovoltaik in Mainburg

84 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.963 Anlagen mit 42,6 MW Gesamtleistung

Mainburg, Landkreis Kelheim (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.963 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 42,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 15.271 Einwohnern entspricht das 2,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Mainburg liegt damit 84 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 33 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,79

kW
▲ +84 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,5

%

638 Speicher bei 1.963 Anlagen

Installiert

42,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+6 %

Solaranlagen

1.963

Einwohner

15.271

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mainburg?

Segmentierter PV-Zubau in Mainburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Mainburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mainburg: 2.465 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0116232September 2025: 65 kW, Vorjahr 156 kWOktober 2025: 133 kW, Vorjahr 140 kWNovember 2025: 136 kW, Vorjahr 51 kWDezember 2025: 59 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 95 kW, Vorjahr 181 kWFebruar 2026: 94 kW, Vorjahr 232 kWMärz 2026: 112 kW, Vorjahr 76 kWApril 2026: 97 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 90 kW, Vorjahr 139 kWJuni 2026: 209 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 169 kW, Vorjahr 87 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0499998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 750 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 100 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 998 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 122 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 76 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
95 1,3 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
2 1,1 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 150 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mainburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mainburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mainburg 122 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 19,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
74
Kapazität
439 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-25 %
Anlagen
46
Kapazität
612 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
34 kWh
Ø/Anlage
34 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
1.288 kWh
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
19,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mainburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mainburg 2,79 kW
Ø Kelheim 5,52 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mainburg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mainburg auf?

Auffällig hoch: 33 % aller Solaranlagen in Mainburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mainburg erzeugt 1,8-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.963 Anlagen liefern zusammen 42,6 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Platz 18 von 24 im Landkreis Kelheim: Mainburg liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Bundesweit betrachtet gehört Mainburg mit 2,79 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Kelheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Mainburg?

84048

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mainburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mainburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.963 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 42,6 MW. Das entspricht 2,79 kW pro Einwohner.
638 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mainburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mainburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mainburg installiert?

In Mainburg sind 42,6 MW PV-Leistung in 1.963 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 24 im Landkreis Kelheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 15.271 Einwohner entspricht der Bestand 2,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mainburg im Vergleich da?

Mit 2,79 kW pro Einwohner liegt Mainburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kelheim belegt Mainburg Platz 18 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mainburg?

In Mainburg sind 638 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mainburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mainburg 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mainburg?

Mainburg liegt im Landkreis Kelheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kelheim gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mainburg?

In Mainburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 95 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mainburg?

In Mainburg wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (76 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mainburg?

In Mainburg wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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