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35 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Lüneburg

Photovoltaik in Lüneburg

65 % unter Bundesdurchschnitt

3.784 Anlagen mit 39,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lüneburg (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.784 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 39,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 74.785 Einwohnern entspricht das 0,53 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Lüneburg liegt damit 65 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 43 von 43 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,7 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,53

kW
▼ -65 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,7

%

1.766 Speicher bei 3.784 Anlagen

Installiert

39,5 MW

Zubau 12 Mon.

4,7 MW

+12 %

Solaranlagen

3.784

Einwohner

74.785

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lüneburg?

Segmentierter PV-Zubau in Lüneburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Lüneburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -53 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lüneburg: 4.725 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03162September 2025: 49 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 17 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 57 kW, Vorjahr 52 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0288576September 2025: 246 kW, Vorjahr 378 kWOktober 2025: 233 kW, Vorjahr 272 kWNovember 2025: 283 kW, Vorjahr 372 kWDezember 2025: 196 kW, Vorjahr 237 kWJanuar 2026: 138 kW, Vorjahr 285 kWFebruar 2026: 115 kW, Vorjahr 261 kWMärz 2026: 295 kW, Vorjahr 229 kWApril 2026: 195 kW, Vorjahr 218 kWMai 2026: 205 kW, Vorjahr 268 kWJuni 2026: 532 kW, Vorjahr 576 kWJuli 2026: 348 kW, Vorjahr 310 kWAugust 2026: 134 kW, Vorjahr 368 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0483966September 2025: 82 kW, Vorjahr 245 kWOktober 2025: 54 kW, Vorjahr 111 kWNovember 2025: 158 kW, Vorjahr 406 kWDezember 2025: 541 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 103 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 655 kWMärz 2026: 133 kWApril 2026: 249 kW, Vorjahr 170 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 966 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 99 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
323 440 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
269 2,9 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
11 1,4 MW -53 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 608 4,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lüneburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lüneburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lüneburg 411 Speicher mit zusammen 3,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-24 %
Anlagen
291
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
115
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
195 kWh
Ø/Anlage
97,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
411
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lüneburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lüneburg 0,53 kW
Ø Lüneburg 1,02 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lüneburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lüneburg auf?

1.766 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Lüneburg – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

39,5 MW Solarleistung aus 3.784 Anlagen – Lüneburg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Platz 43 von 43 im Landkreis Lüneburg: Lüneburg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Lüneburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Lüneburg?

213352133721339

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lüneburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lüneburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.784 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 39,5 MW. Das entspricht 0,53 kW pro Einwohner.
1.766 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lüneburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lueneburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lüneburg installiert?

In Lüneburg sind 39,5 MW PV-Leistung in 3.784 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 43 von 43 im Landkreis Lüneburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 74.785 Einwohner entspricht der Bestand 0,53 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lüneburg im Vergleich da?

Mit 0,53 kW pro Einwohner liegt Lüneburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lüneburg belegt Lüneburg Platz 43 von 43. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lüneburg?

In Lüneburg sind 1.766 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lüneburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lüneburg 4,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 608 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lüneburg?

Lüneburg liegt im Landkreis Lüneburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Lüneburg gibt es insgesamt 43 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lüneburg?

In Lüneburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 269 neuen Anlagen und 2,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lüneburg?

In Lüneburg wurden in den letzten 12 Monaten 323 Balkonkraftwerke registriert (440 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lüneburg?

In Lüneburg wurden in den letzten 12 Monaten 608 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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