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41 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Lörrach

Photovoltaik in Lörrach

59 % unter Bundesdurchschnitt

2.716 Anlagen mit 31,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lörrach (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 2.716 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 51.349 Einwohner sind das 0,62 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lörrach liegt damit 59 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Lörrach damit Platz 31 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,4 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -59 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,6

%

1.346 Speicher bei 2.716 Anlagen

Installiert

31,7 MW

Zubau 12 Mon.

4,4 MW

+14 %

Solaranlagen

2.716

Einwohner

51.349

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lörrach?

Segmentierter PV-Zubau in Lörrach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Lörrach: +144 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+144 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbe▲ +144 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lörrach: 4.427 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631September 2025: 11 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0267533September 2025: 281 kW, Vorjahr 364 kWOktober 2025: 325 kW, Vorjahr 285 kWNovember 2025: 169 kW, Vorjahr 325 kWDezember 2025: 159 kW, Vorjahr 318 kWJanuar 2026: 197 kW, Vorjahr 533 kWFebruar 2026: 93 kW, Vorjahr 301 kWMärz 2026: 208 kW, Vorjahr 140 kWApril 2026: 296 kW, Vorjahr 207 kWMai 2026: 197 kW, Vorjahr 386 kWJuni 2026: 190 kW, Vorjahr 240 kWJuli 2026: 268 kW, Vorjahr 322 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 397 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0279558September 2025: 176 kWOktober 2025: 83 kW, Vorjahr 224 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 133 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 500 kWFebruar 2026: 60 kW, Vorjahr 143 kWMärz 2026: 98 kWApril 2026: 63 kWMai 2026: 558 kW, Vorjahr 267 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWJuli 2026: 153 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
154 200 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
199 2,4 MW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
14 1,8 MW +144 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 367 4,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lörrach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lörrach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lörrach 251 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
166
Kapazität
883 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
80
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
186 kWh
Ø/Anlage
37,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
251
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lörrach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lörrach 0,62 kW
Ø Lörrach 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lörrach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lörrach auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Lörrach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.346 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Lörrach zählt bislang 2.716 Solaranlagen mit 31,7 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Lörrach rangiert auf Platz 31 von 32 im Landkreis Lörrach – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Lörrach mit 0,62 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Lörrach

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Welche Postleitzahlen gehören zu Lörrach?

79539795407954179618

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lörrach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lörrach gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.716 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,7 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
1.346 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lörrach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-loerrach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lörrach installiert?

In Lörrach sind 31,7 MW PV-Leistung in 2.716 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 32 im Landkreis Lörrach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 51.349 Einwohner entspricht der Bestand 0,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lörrach im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt Lörrach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lörrach belegt Lörrach Platz 31 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lörrach?

In Lörrach sind 1.346 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lörrach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lörrach 4,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 367 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lörrach?

Lörrach liegt im Landkreis Lörrach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Lörrach gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lörrach?

In Lörrach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 199 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lörrach?

In Lörrach wurden in den letzten 12 Monaten 154 Balkonkraftwerke registriert (200 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lörrach?

In Lörrach wurden in den letzten 12 Monaten 367 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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