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168 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Brandenburg · Oberhavel

Photovoltaik in Liebenwalde

68 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 324 Anlagen mit 11,3 MW Gesamtleistung

Liebenwalde, Landkreis Oberhavel (Brandenburg) zählt mit Stand 2026-08-28 324 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.413 Einwohner sind das 2,56 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Liebenwalde liegt damit 68 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 19 Regionen in diesem Umfeld belegt Liebenwalde damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,4 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 35 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,56

kW
▲ +68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,4

%

147 Speicher bei 324 Anlagen

Installiert

11,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+12 %

Solaranlagen

324

Einwohner

4.413

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Liebenwalde?

Segmentierter PV-Zubau in Liebenwalde — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Liebenwalde setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
21 30 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
12 152 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
5 1,2 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 40 1,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Liebenwalde zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Liebenwalde, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Liebenwalde wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Liebenwalde im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Liebenwalde 2,56 kW
Ø Oberhavel 1,81 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Liebenwalde erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Liebenwalde auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Liebenwalde zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 147 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,56 kW pro Kopf liegt Liebenwalde deutlich über dem Bundesschnitt – 324 Anlagen und 11,3 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Liebenwalde rangiert auf Platz 6 von 19 im Landkreis Oberhavel – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,56 kW pro Einwohner setzen Liebenwalde deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Oberhavel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Liebenwalde?

16559

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Liebenwalde — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Liebenwalde gibt es laut solarzubau.de aktuell 324 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,3 MW. Das entspricht 2,56 kW pro Einwohner.
147 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Liebenwalde [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-liebenwalde/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Liebenwalde installiert?

In Liebenwalde sind 11,3 MW PV-Leistung in 324 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 19 im Landkreis Oberhavel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.413 Einwohner entspricht der Bestand 2,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Liebenwalde im Vergleich da?

Mit 2,56 kW pro Einwohner liegt Liebenwalde über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberhavel belegt Liebenwalde Platz 6 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Liebenwalde?

In Liebenwalde sind 147 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Liebenwalde?

In den letzten 12 Monaten wurden in Liebenwalde 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 40 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Liebenwalde?

Liebenwalde liegt im Landkreis Oberhavel im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Oberhavel gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Liebenwalde?

In Liebenwalde entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Liebenwalde?

In Liebenwalde wurden in den letzten 12 Monaten 21 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Liebenwalde?

In Liebenwalde wurden in den letzten 12 Monaten 40 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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