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101 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Brandenburg · Oberspreewald-Lausitz

Photovoltaik in Lauchhammer

Nah am Bundesdurchschnitt

1.137 Anlagen mit 21,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lauchhammer, Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.137 Solaranlagen und 21,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.042 Einwohnern entspricht das 1,53 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Lauchhammer liegt damit 1 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 25 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,8 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 19 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,53

kW
▲ +1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,1

%

479 Speicher bei 1.137 Anlagen

Installiert

21,5 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+13 %

Solaranlagen

1.137

Einwohner

14.042

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lauchhammer?

Segmentierter PV-Zubau in Lauchhammer — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Lauchhammer wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lauchhammer: 2.777 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 14 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 19 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0143286September 2025: 26 kW, Vorjahr 101 kWOktober 2025: 42 kW, Vorjahr 42 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 95 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 92 kWJanuar 2026: 26 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 43 kW, Vorjahr 159 kWApril 2026: 286 kW, Vorjahr 81 kWMai 2026: 252 kW, Vorjahr 75 kWJuni 2026: 196 kW, Vorjahr 47 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 101 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05001kSeptember 2025: 91 kWOktober 2025: 95 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 400 kWDezember 2025: 410 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 272 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 226 kWMai 2026: 1.000 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
100 143 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
89 1 MW +13 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,6 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 193 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lauchhammer zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lauchhammer, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lauchhammer 106 Speicher mit zusammen 678 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
83
Kapazität
370 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-43 %
Anlagen
23
Kapazität
308 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
106
Kapazität
678 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lauchhammer im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lauchhammer 1,53 kW
Ø Oberspreewald-Lausitz 7,28 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lauchhammer liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lauchhammer auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Lauchhammer laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,53 kW pro Kopf – damit bewegt sich Lauchhammer nahe am Bundesmittel. 1.137 Anlagen mit 21,5 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Platz 18 von 25 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Lauchhammer liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,53 kW pro Kopf liegt Lauchhammer über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Lauchhammer?

0197903238

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lauchhammer — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lauchhammer gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.137 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,5 MW. Das entspricht 1,53 kW pro Einwohner.
479 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lauchhammer [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lauchhammer/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lauchhammer installiert?

In Lauchhammer sind 21,5 MW PV-Leistung in 1.137 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 25 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.042 Einwohner entspricht der Bestand 1,53 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lauchhammer im Vergleich da?

Mit 1,53 kW pro Einwohner liegt Lauchhammer über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberspreewald-Lausitz belegt Lauchhammer Platz 18 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lauchhammer?

In Lauchhammer sind 479 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lauchhammer?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lauchhammer 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 193 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lauchhammer?

Lauchhammer liegt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lauchhammer?

In Lauchhammer entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 89 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lauchhammer?

In Lauchhammer wurden in den letzten 12 Monaten 100 Balkonkraftwerke registriert (143 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lauchhammer?

In Lauchhammer wurden in den letzten 12 Monaten 193 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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