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94 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Landshut

Photovoltaik in Landshut

Nah am Bundesdurchschnitt

4.428 Anlagen mit 102,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Landshut, kreisfreie Stadt in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 4.428 Solaranlagen und 102,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 71.863 Einwohnern entspricht das 1,43 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Landshut liegt damit 6 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,6 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 23 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,43

kW
▼ -6 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,1

%

1.954 Speicher bei 4.428 Anlagen

Installiert

102,9 MW

Zubau 12 Mon.

6,6 MW

+6 %

Solaranlagen

4.428

Einwohner

71.863

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Landshut?

Segmentierter PV-Zubau in Landshut — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Landshut verschiebt sich: Gewerbe legt um 51 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+51 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▲ +51 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Landshut: 6.642 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02549September 2025: 25 kW, Vorjahr 17 kWOktober 2025: 21 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 48 kW, Vorjahr 29 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 46 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0269537September 2025: 447 kW, Vorjahr 396 kWOktober 2025: 456 kW, Vorjahr 491 kWNovember 2025: 423 kW, Vorjahr 436 kWDezember 2025: 177 kW, Vorjahr 312 kWJanuar 2026: 328 kW, Vorjahr 372 kWFebruar 2026: 207 kW, Vorjahr 194 kWMärz 2026: 250 kW, Vorjahr 185 kWApril 2026: 221 kW, Vorjahr 243 kWMai 2026: 363 kW, Vorjahr 180 kWJuni 2026: 378 kW, Vorjahr 304 kWJuli 2026: 309 kW, Vorjahr 537 kWAugust 2026: 95 kW, Vorjahr 317 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05111kSeptember 2025: 68 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 334 kW, Vorjahr 130 kWNovember 2025: 218 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 314 kWJanuar 2026: 1.022 kW, Vorjahr 389 kWFebruar 2026: 427 kW, Vorjahr 144 kWMärz 2026: 36 kWApril 2026: 181 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 140 kW, Vorjahr 130 kWJuli 2026: 73 kW, Vorjahr 492 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
226 311 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
302 3,7 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
21 2,6 MW +51 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 554 6,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Landshut zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Landshut, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Landshut 423 Speicher mit zusammen 4,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
236
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
175
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
8
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
149,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
423
Kapazität
4,9 MWh
Ø/Anlage
11,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Landshut im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Landshut 1,43 kW
Ø Landshut 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Landshut liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Landshut auf?

1.954 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Landshut – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Landshut liegt mit 4.428 Anlagen und 102,9 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Landshut liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Landshut?

84028840308403284034840368416684184

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Landshut — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Landshut gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.428 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 102,9 MW. Das entspricht 1,43 kW pro Einwohner.
1.954 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Landshut [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landshut/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Landshut installiert?

In Landshut sind 102,9 MW PV-Leistung in 4.428 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 71.863 Einwohner entspricht der Bestand 1,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Landshut im Vergleich da?

Mit 1,43 kW pro Einwohner liegt Landshut unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Landshut?

In Landshut sind 1.954 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Landshut?

In den letzten 12 Monaten wurden in Landshut 6,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 554 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Landshut eine kreisfreie Stadt?

Landshut ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Landshut?

In Landshut entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 302 neuen Anlagen und 3,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 21 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Landshut?

In Landshut wurden in den letzten 12 Monaten 226 Balkonkraftwerke registriert (311 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Landshut?

In Landshut wurden in den letzten 12 Monaten 554 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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