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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Thüringen

Photovoltaik im Landkreis Ilm-Kreis

Nah am Bundesdurchschnitt

6.967 Anlagen mit 147,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 15 von 22
Zubau-Rang 12 von 22
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Der Landkreis Ilm-Kreis in Thüringen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 6.967 Solaranlagen und 147,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 106.657 Einwohnern entspricht das 1,39 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Ilm-Kreis liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 22 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 10,6 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 21 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,39

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

47,2

%

3.286 Speicher bei 6.967 Anlagen

Installiert

147,7 MW

Zubau 12 Mon.

10,6 MW

+7 %

Solaranlagen

6.967

Speicher

3.286

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ilm-Kreis?

Segmentierter PV-Zubau in Ilm-Kreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ilm-Kreis setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -75 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ilm-Kreis: 10.626 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
056112September 2025: 69 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 37 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 31 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 51 kWMärz 2026: 77 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 85 kWMai 2026: 112 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 101 kW, Vorjahr 92 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0379758September 2025: 537 kW, Vorjahr 574 kWOktober 2025: 397 kW, Vorjahr 479 kWNovember 2025: 335 kW, Vorjahr 484 kWDezember 2025: 399 kW, Vorjahr 618 kWJanuar 2026: 325 kW, Vorjahr 758 kWFebruar 2026: 194 kW, Vorjahr 313 kWMärz 2026: 445 kW, Vorjahr 272 kWApril 2026: 324 kW, Vorjahr 286 kWMai 2026: 402 kW, Vorjahr 473 kWJuni 2026: 313 kW, Vorjahr 435 kWJuli 2026: 660 kW, Vorjahr 690 kWAugust 2026: 255 kW, Vorjahr 580 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06k13kSeptember 2025: 168 kW, Vorjahr 1.425 kWOktober 2025: 134 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 155 kWDezember 2025: 1.752 kW, Vorjahr 12.813 kWJanuar 2026: 1.309 kW, Vorjahr 2.174 kWFebruar 2026: 211 kW, Vorjahr 261 kWMärz 2026: 167 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 145 kW, Vorjahr 1.051 kWMai 2026: 251 kW, Vorjahr 778 kWJuni 2026: 749 kWJuli 2026: 217 kW, Vorjahr 1.834 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05071kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 59 kW, Vorjahr 99 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.013 kWMärz 2026: 81 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 10 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
529 743 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
409 4,6 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
23 5,1 MW -75 %
Freifläche
Freifläche
3 149 kW
Gesamt 969 10,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ilm-Kreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ilm-Kreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ilm-Kreis 666 Speicher mit zusammen 5,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
449
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
205
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
8
Kapazität
481 kWh
Ø/Anlage
60,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
666
Kapazität
5,5 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

9 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Ilm-Kreis 1,39 kW
Ø Thüringen 1,67 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ilm-Kreis liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Ilm-Kreis laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Ilm-Kreis sind 6.967 PV-Anlagen mit zusammen 147,7 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Thüringens steht Ilm-Kreis auf Platz 15 von 22. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Arnstadt führt mit 36,0 MW

17 Gemeinden im Landkreis Ilm-Kreis

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Ilm-Kreis

Wie schneidet Thüringen insgesamt ab?

Vergleiche alle 22 Landkreise und Städte in Thüringen im vollständigen Ranking.

Thüringen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Ilm-Kreis

985599866798693986949870198704987089871198716987449874699102993109932699330993319933499338

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Ilm-Kreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Ilm-Kreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.967 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 147,7 MW. Das entspricht 1,39 kW pro Einwohner.
3.286 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ilm-Kreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-ilm-kreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Ilm-Kreis installiert?

Im Landkreis Ilm-Kreis (Thüringen) sind aktuell 147,7 MW Photovoltaik-Leistung in 6.967 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 15 von 22 in Thüringen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 106.657 Einwohner entspricht der Bestand 1,39 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Ilm-Kreis im Vergleich da?

Mit 1,39 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Ilm-Kreis unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Ilm-Kreis?

Im Landkreis Ilm-Kreis sind 3.286 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 47,2 % bezogen auf die 6.967 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Ilm-Kreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Ilm-Kreis 10,6 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 7 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Ilm-Kreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Ilm-Kreis ist Arnstadt mit 36,0 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 17 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Ilm-Kreis?

Ilm-Kreis ist ein Landkreis im Bundesland Thüringen. Thüringen hat insgesamt 22 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Ilm-Kreis?

Im Landkreis Ilm-Kreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 23 neuen Anlagen und 5,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 409 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Ilm-Kreis?

Im Landkreis Ilm-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 529 Balkonkraftwerke registriert (743 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Ilm-Kreis?

Im Landkreis Ilm-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (149 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Ilm-Kreis?

Im Landkreis Ilm-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 969 neue Solaranlagen mit insgesamt 10,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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