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92 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau

Nah am Bundesdurchschnitt

4.603 Anlagen mit 105,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 12 von 14
Zubau-Rang 14 von 14
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Die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 105,7 MW, verteilt auf 4.603 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 75.402 Einwohnern entspricht das 1,40 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau liegt damit 8 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 14 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,2 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,40

kW
▼ -8 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

43,5

%

2.002 Speicher bei 4.603 Anlagen

Installiert

105,7 MW

Zubau 12 Mon.

5,2 MW

+5 %

Solaranlagen

4.603

Speicher

2.002

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dessau-Roßlau?

Segmentierter PV-Zubau in Dessau-Roßlau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Dessau-Roßlau trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbe▼ -42 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dessau-Roßlau: 5.173 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
053105September 2025: 58 kW, Vorjahr 51 kWOktober 2025: 34 kW, Vorjahr 40 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 22 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 23 kWMärz 2026: 57 kW, Vorjahr 73 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 105 kW, Vorjahr 98 kWJuni 2026: 81 kW, Vorjahr 82 kWJuli 2026: 79 kW, Vorjahr 102 kWAugust 2026: 64 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0129257September 2025: 257 kW, Vorjahr 211 kWOktober 2025: 190 kW, Vorjahr 203 kWNovember 2025: 233 kW, Vorjahr 154 kWDezember 2025: 235 kW, Vorjahr 199 kWJanuar 2026: 145 kW, Vorjahr 180 kWFebruar 2026: 94 kW, Vorjahr 196 kWMärz 2026: 249 kW, Vorjahr 207 kWApril 2026: 250 kW, Vorjahr 157 kWMai 2026: 153 kW, Vorjahr 139 kWJuni 2026: 148 kW, Vorjahr 175 kWJuli 2026: 183 kW, Vorjahr 208 kWAugust 2026: 106 kW, Vorjahr 196 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05281kSeptember 2025: 48 kWOktober 2025: 247 kW, Vorjahr 91 kWNovember 2025: 274 kW, Vorjahr 134 kWDezember 2025: 228 kW, Vorjahr 97 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 124 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 134 kWApril 2026: 71 kW, Vorjahr 240 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 315 kW, Vorjahr 1.056 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 405 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k4kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 950 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4.180 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 3.929 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
485 654 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
224 2,2 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
12 1,3 MW -42 %
Freifläche
Freifläche
1 950 kW
Gesamt 727 5,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dessau-Roßlau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dessau-Roßlau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dessau-Roßlau 450 Speicher mit zusammen 3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
341
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
4,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
106
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
134 kWh
Ø/Anlage
44,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
450
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

8 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Dessau-Roßlau 1,40 kW
Ø Sachsen-Anhalt 2,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Dessau-Roßlau liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.002 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Dessau-Roßlau setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

4.603 Solaranlagen erzeugen in Dessau-Roßlau eine Gesamtleistung von 105,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Dessau-Roßlau rangiert auf Platz 12 von 14 in Sachsen-Anhalt – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Sachsen-Anhalt insgesamt ab?

Vergleiche alle 14 Landkreise und Städte in Sachsen-Anhalt im vollständigen Ranking.

Sachsen-Anhalt-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau

0677206842068440684606847068490686106862

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dessau-Roßlau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dessau-Roßlau gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.603 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 105,7 MW. Das entspricht 1,40 kW pro Einwohner.
2.002 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dessau-Roßlau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-dessau-rosslau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau installiert?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) sind aktuell 105,7 MW Photovoltaik-Leistung in 4.603 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 12 von 14 in Sachsen-Anhalt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 75.402 Einwohner entspricht der Bestand 1,40 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau im Vergleich da?

Mit 1,40 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau sind 2.002 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 43,5 % bezogen auf die 4.603 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau 5,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 5 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Dessau-Roßlau?

Dessau-Roßlau ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Sachsen-Anhalt hat insgesamt 14 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 224 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wurden in den letzten 12 Monaten 485 Balkonkraftwerke registriert (654 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (950 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau?

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wurden in den letzten 12 Monaten 727 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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