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38 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Bamberg

Solaranlagen
3.293 Anlagen
Installierte Leistung
46,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,60 kW pro Kopf

62 % unter Bundesdurchschnitt

3.293 Anlagen mit 46,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 45 von 96
Zubau-Rang 87 von 96
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Die kreisfreie Stadt Bamberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 3.293 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 46,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 77.150 Einwohnern entspricht das 0,60 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, die kreisfreie Stadt Bamberg liegt damit 62 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 45 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,8 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,60

kW
▼ -62 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

48,3

%

1.592 Speicher bei 3.293 Anlagen

Installiert

46,1 MW

Zubau 12 Mon.

4,8 MW

+10 %

Solaranlagen

3.293

Speicher

1.592

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bamberg?

Segmentierter PV-Zubau in Bamberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bamberg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+11 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +11 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▼ -47 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bamberg: 4.768 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02856November 2025: 12 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 41 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 56 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 30 kWSeptember 2026: 25 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0169338November 2025: 228 kW, Vorjahr 238 kWDezember 2025: 128 kW, Vorjahr 338 kWJanuar 2026: 171 kW, Vorjahr 183 kWFebruar 2026: 141 kW, Vorjahr 140 kWMärz 2026: 239 kW, Vorjahr 136 kWApril 2026: 198 kW, Vorjahr 293 kWMai 2026: 187 kW, Vorjahr 153 kWJuni 2026: 211 kW, Vorjahr 159 kWJuli 2026: 240 kW, Vorjahr 336 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 208 kWSeptember 2026: 156 kW, Vorjahr 311 kWOktober 2026: 119 kW, Vorjahr 249 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0475950November 2025: 353 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 485 kWJanuar 2026: 476 kW, Vorjahr 151 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 561 kWMärz 2026: 78 kW, Vorjahr 472 kWApril 2026: 344 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 351 kWJuni 2026: 950 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 359 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 330 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 769 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 645 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
277 331 kW +11 %
Heimsegment
2–30 kWp
188 2,1 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
9 2,2 MW -47 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 480 4,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bamberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bamberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bamberg 347 Speicher mit zusammen 26,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 76,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +37 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+37 %
Anlagen
271
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
65
Kapazität
909 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
7
Kapazität
312 kWh
Ø/Anlage
44,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
24 MWh
Ø/Anlage
24.000 kWh
Gesamt
Anlagen
347
Kapazität
26,6 MWh
Ø/Anlage
76,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

62 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Bamberg 0,60 kW
Ø Bayern 2,64 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bamberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.592 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bamberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

46,1 MW Solarleistung aus 3.293 Anlagen – Bamberg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Bamberg rangiert auf Platz 45 von 96 in Bayern – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Bamberg gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Bamberg

9604796049960509605296120

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bamberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bamberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.293 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 46,1 MW. Das entspricht 0,60 kW pro Einwohner.
1.592 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bamberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-bamberg-09461/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Bamberg installiert?

In der kreisfreien Stadt Bamberg (Bayern) sind aktuell 46,1 MW Photovoltaik-Leistung in 3.293 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 45 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 77.150 Einwohner entspricht der Bestand 0,60 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Bamberg im Vergleich da?

Mit 0,60 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Bamberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg sind 1.592 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 48,3 % bezogen auf die 3.293 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Bamberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Bamberg 4,8 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Bamberg?

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 9 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 188 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg wurden in den letzten 12 Monaten 277 Balkonkraftwerke registriert (331 kW). Das sind +11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Bamberg?

In der kreisfreien Stadt Bamberg wurden in den letzten 12 Monaten 480 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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