Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
43 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg

57 % unter Bundesdurchschnitt

3.647 Anlagen mit 47,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 74 von 96
Zubau-Rang 80 von 96
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Aschaffenburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 3.647 Solaranlagen und 47,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 73.091 Einwohner sind das 0,65 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Aschaffenburg liegt damit 57 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 96 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Aschaffenburg damit Platz 74 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,0 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,65

kW
▼ -57 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

37,6

%

1.371 Speicher bei 3.647 Anlagen

Installiert

47,2 MW

Zubau 12 Mon.

8,0 MW

+17 %

Solaranlagen

3.647

Speicher

1.371

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aschaffenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Aschaffenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Aschaffenburg: +270 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+270 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +24 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbe▲ +270 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg: 7.979 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02958September 2025: 22 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 26 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 29 kWJuni 2026: 53 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 58 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0188376September 2025: 131 kW, Vorjahr 246 kWOktober 2025: 235 kW, Vorjahr 286 kWNovember 2025: 230 kW, Vorjahr 376 kWDezember 2025: 244 kW, Vorjahr 299 kWJanuar 2026: 117 kW, Vorjahr 320 kWFebruar 2026: 89 kW, Vorjahr 236 kWMärz 2026: 261 kW, Vorjahr 275 kWApril 2026: 205 kW, Vorjahr 208 kWMai 2026: 127 kW, Vorjahr 123 kWJuni 2026: 122 kW, Vorjahr 138 kWJuli 2026: 179 kW, Vorjahr 313 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 200 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 32 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 148 kW, Vorjahr 312 kWDezember 2025: 3.360 kW, Vorjahr 141 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 362 kWFebruar 2026: 593 kW, Vorjahr 239 kWMärz 2026: 185 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 176 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 104 kWJuni 2026: 359 kW, Vorjahr 253 kWJuli 2026: 748 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
09182kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.836 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
264 341 kW +24 %
Heimsegment
2–30 kWp
180 2 MW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
16 5,6 MW +270 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 464 8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aschaffenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aschaffenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aschaffenburg 319 Speicher mit zusammen 3,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +179 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
226
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
84
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+179 %
Anlagen
7
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
166,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
319
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
10,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

57 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Aschaffenburg 0,65 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aschaffenburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Aschaffenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 3.647 Solaranlagen in Aschaffenburg eine Leistung von 47,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 74 von 96 in Bayern: Aschaffenburg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,65 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg

63739637416374363811

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aschaffenburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aschaffenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.647 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 47,2 MW. Das entspricht 0,65 kW pro Einwohner.
1.371 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aschaffenburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-aschaffenburg-09661/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg installiert?

In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg (Bayern) sind aktuell 47,2 MW Photovoltaik-Leistung in 3.647 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 74 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 73.091 Einwohner entspricht der Bestand 0,65 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Aschaffenburg im Vergleich da?

Mit 0,65 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Aschaffenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg?

In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg sind 1.371 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 37,6 % bezogen auf die 3.647 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg 8,0 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 17 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Aschaffenburg?

Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg?

In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 16 neuen Anlagen und 5,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 180 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg?

In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 264 Balkonkraftwerke registriert (341 kW). Das sind +24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg?

In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg wurden in den letzten 12 Monaten 464 neue Solaranlagen mit insgesamt 8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.