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219 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Aichach-Friedberg

Photovoltaik in Kühbach

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Kühbach, Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,9 MW, verteilt auf 720 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.170 Einwohnern entspricht das 3,32 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kühbach liegt damit 119 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,32

kW
▲ +119 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,8

%

258 Speicher bei 720 Anlagen

Installiert

13,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+5 %

Solaranlagen

720

Einwohner

4.170

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kühbach?

Segmentierter PV-Zubau in Kühbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kühbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kühbach: 755 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 5 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
059117September 2025: 13 kW, Vorjahr 37 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 74 kW, Vorjahr 113 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 51 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 117 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 37 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 69 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 99 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 43 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
062123September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 81 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 69 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 123 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 35 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 570 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
2 150 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 67 755 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kühbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kühbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kühbach 48 Speicher mit zusammen 568 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
19
Kapazität
93 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
27
Kapazität
394 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
81 kWh
Ø/Anlage
40,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
48
Kapazität
568 kWh
Ø/Anlage
11,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kühbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kühbach 3,32 kW
Ø Aichach-Friedberg 3,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kühbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kühbach auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Kühbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Kühbach gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,32 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 720 Anlagen erzeugen zusammen 13,9 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Kühbach positioniert sich im Landkreis Aichach-Friedberg auf Platz 14 von 24 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Kühbach mit 3,32 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kühbach?

86556

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kühbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kühbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 720 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,9 MW. Das entspricht 3,32 kW pro Einwohner.
258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kühbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kuehbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kühbach installiert?

In Kühbach sind 13,9 MW PV-Leistung in 720 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 24 im Landkreis Aichach-Friedberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.170 Einwohner entspricht der Bestand 3,32 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kühbach im Vergleich da?

Mit 3,32 kW pro Einwohner liegt Kühbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aichach-Friedberg belegt Kühbach Platz 14 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kühbach?

In Kühbach sind 258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kühbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kühbach 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 67 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kühbach?

Kühbach liegt im Landkreis Aichach-Friedberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kühbach?

In Kühbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 40 neuen Anlagen und 570 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kühbach?

In Kühbach wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kühbach?

In Kühbach wurden in den letzten 12 Monaten 67 neue Solaranlagen mit insgesamt 755 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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