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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Enzkreis

Photovoltaik in Knittlingen

Nah am Bundesdurchschnitt

882 Anlagen mit 10,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Knittlingen, Landkreis Enzkreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 882 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.188 Einwohnern entspricht das 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Knittlingen liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 28 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,4

%

383 Speicher bei 882 Anlagen

Installiert

10,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+10 %

Solaranlagen

882

Einwohner

8.188

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Knittlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Knittlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Knittlingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Knittlingen: 1.042 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
068135September 2025: 44 kW, Vorjahr 106 kWOktober 2025: 111 kW, Vorjahr 41 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 84 kW, Vorjahr 134 kWJanuar 2026: 42 kW, Vorjahr 62 kWFebruar 2026: 33 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 51 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 135 kW, Vorjahr 106 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 44 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0147293September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 293 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 275 kWMärz 2026: 212 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 43 kW, Vorjahr 159 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
44 64 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 722 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
2 255 kW -69 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 98 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Knittlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Knittlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Knittlingen 72 Speicher mit zusammen 676 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
43
Kapazität
232 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
28
Kapazität
404 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
72
Kapazität
676 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Knittlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Knittlingen 1,23 kW
Ø Enzkreis 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Knittlingen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Knittlingen auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Knittlingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Knittlingen sind 882 PV-Anlagen mit zusammen 10,0 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Enzkreis steht Knittlingen auf Platz 21 von 28. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Enzkreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Knittlingen?

75438

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Knittlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Knittlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 882 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,0 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
383 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Knittlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-knittlingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Knittlingen installiert?

In Knittlingen sind 10,0 MW PV-Leistung in 882 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 28 im Landkreis Enzkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.188 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Knittlingen im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Knittlingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Enzkreis belegt Knittlingen Platz 21 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Knittlingen?

In Knittlingen sind 383 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Knittlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Knittlingen 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 98 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Knittlingen?

Knittlingen liegt im Landkreis Enzkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Enzkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Knittlingen?

In Knittlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 722 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Knittlingen?

In Knittlingen wurden in den letzten 12 Monaten 44 Balkonkraftwerke registriert (64 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Knittlingen?

In Knittlingen wurden in den letzten 12 Monaten 98 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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