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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Würzburg

Photovoltaik in Kleinrinderfeld

Nah am Bundesdurchschnitt

248 Anlagen mit 3,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kleinrinderfeld, Landkreis Würzburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 248 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 3,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.006 Einwohner sind das 1,80 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kleinrinderfeld liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 52 Regionen in diesem Umfeld belegt Kleinrinderfeld damit Platz 31 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,80

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

124 Speicher bei 248 Anlagen

Installiert

3,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+7 %

Solaranlagen

248

Einwohner

2.006

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kleinrinderfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Kleinrinderfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kleinrinderfeld trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 9 kW -67 %
Heimsegment
2–30 kWp
18 244 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 27 254 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kleinrinderfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kleinrinderfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kleinrinderfeld wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kleinrinderfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kleinrinderfeld 1,80 kW
Ø Würzburg 3,60 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kleinrinderfeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kleinrinderfeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 50 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 124 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Kleinrinderfeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Kleinrinderfeld sind 248 PV-Anlagen mit zusammen 3,6 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Kleinrinderfeld rangiert auf Platz 31 von 52 im Landkreis Würzburg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Kleinrinderfeld mit 1,80 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Würzburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kleinrinderfeld?

97271

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kleinrinderfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kleinrinderfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 248 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,6 MW. Das entspricht 1,80 kW pro Einwohner.
124 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kleinrinderfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kleinrinderfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kleinrinderfeld installiert?

In Kleinrinderfeld sind 3,6 MW PV-Leistung in 248 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 52 im Landkreis Würzburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.006 Einwohner entspricht der Bestand 1,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kleinrinderfeld im Vergleich da?

Mit 1,80 kW pro Einwohner liegt Kleinrinderfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Würzburg belegt Kleinrinderfeld Platz 31 von 52. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kleinrinderfeld?

In Kleinrinderfeld sind 124 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kleinrinderfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kleinrinderfeld 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 27 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kleinrinderfeld?

Kleinrinderfeld liegt im Landkreis Würzburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Würzburg gibt es insgesamt 52 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kleinrinderfeld?

In Kleinrinderfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 18 neuen Anlagen und 244 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kleinrinderfeld?

In Kleinrinderfeld wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -67 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kleinrinderfeld?

In Kleinrinderfeld wurden in den letzten 12 Monaten 27 neue Solaranlagen mit insgesamt 254 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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