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141 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Kitzingen

Photovoltaik in Kitzingen

41 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.909 Anlagen mit 49,3 MW Gesamtleistung

Kitzingen in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 49,3 MW, verteilt auf 1.909 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 22.936 Einwohnern entspricht das 2,15 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kitzingen liegt damit 41 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 31 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,5 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 26 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,15

kW
▲ +41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,9

%

896 Speicher bei 1.909 Anlagen

Installiert

49,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+3 %

Solaranlagen

1.909

Einwohner

22.936

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kitzingen?

Segmentierter PV-Zubau in Kitzingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Kitzingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbe▼ -88 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kitzingen: 1.496 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01428September 2025: 12 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0161322September 2025: 123 kW, Vorjahr 127 kWOktober 2025: 110 kW, Vorjahr 162 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 293 kWDezember 2025: 74 kW, Vorjahr 125 kWJanuar 2026: 86 kW, Vorjahr 322 kWFebruar 2026: 79 kW, Vorjahr 149 kWMärz 2026: 93 kW, Vorjahr 60 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 96 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 90 kWJuni 2026: 141 kW, Vorjahr 131 kWJuli 2026: 175 kW, Vorjahr 205 kWAugust 2026: 60 kW, Vorjahr 92 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0350699September 2025: 0 kW, Vorjahr 533 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 170 kW, Vorjahr 699 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 42 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 94 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
96 137 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
98 1,1 MW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
3 212 kW -88 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 197 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kitzingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kitzingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kitzingen 164 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +33 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+33 %
Anlagen
111
Kapazität
592 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
50
Kapazität
708 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
77 kWh
Ø/Anlage
38,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
164
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kitzingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kitzingen 2,15 kW
Ø Kitzingen 4,71 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kitzingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kitzingen auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Kitzingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Kitzingen setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 1.909 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 49,3 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Platz 23 von 31 im Landkreis Kitzingen: Kitzingen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,15 kW pro Kopf liegt Kitzingen über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Kitzingen

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Welche Postleitzahl gehört zu Kitzingen?

97318

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kitzingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kitzingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.909 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 49,3 MW. Das entspricht 2,15 kW pro Einwohner.
896 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kitzingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kitzingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kitzingen installiert?

In Kitzingen sind 49,3 MW PV-Leistung in 1.909 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 31 im Landkreis Kitzingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.936 Einwohner entspricht der Bestand 2,15 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kitzingen im Vergleich da?

Mit 2,15 kW pro Einwohner liegt Kitzingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kitzingen belegt Kitzingen Platz 23 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kitzingen?

In Kitzingen sind 896 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kitzingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kitzingen 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 197 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kitzingen?

Kitzingen liegt im Landkreis Kitzingen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kitzingen gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kitzingen?

In Kitzingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 98 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kitzingen?

In Kitzingen wurden in den letzten 12 Monaten 96 Balkonkraftwerke registriert (137 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kitzingen?

In Kitzingen wurden in den letzten 12 Monaten 197 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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