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70 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Segeberg

Photovoltaik in Kisdorf

30 % unter Bundesdurchschnitt

390 Anlagen mit 4,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kisdorf, Landkreis Segeberg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 390 Solaranlagen und 4,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.976 Einwohner sind das 1,07 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kisdorf liegt damit 30 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 82 Regionen in diesem Umfeld belegt Kisdorf damit Platz 54 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,07

kW
▼ -30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,5

%

201 Speicher bei 390 Anlagen

Installiert

4,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+16 %

Solaranlagen

390

Einwohner

3.976

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kisdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Kisdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kisdorf wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+22 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+22 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +22 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kisdorf: 673 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 10 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04997September 2025: 61 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 97 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 27 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 49 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 55 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0150299September 2025: 0 kW, Vorjahr 41 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 299 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
28 45 kW +22 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 328 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
1 299 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 60 673 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kisdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kisdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kisdorf 42 Speicher mit zusammen 351 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
29
Kapazität
157 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
12
Kapazität
164 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
351 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kisdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kisdorf 1,07 kW
Ø Segeberg 1,32 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kisdorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kisdorf auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Kisdorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 201 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 1,07 kW pro Kopf liegt Kisdorf noch unter dem Bundesschnitt. 390 Anlagen und 4,2 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Kisdorf rangiert auf Platz 54 von 82 im Landkreis Segeberg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Kisdorf mit 1,07 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Segeberg

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Welche Postleitzahl gehört zu Kisdorf?

24629

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kisdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kisdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 390 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,2 MW. Das entspricht 1,07 kW pro Einwohner.
201 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kisdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kisdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kisdorf installiert?

In Kisdorf sind 4,2 MW PV-Leistung in 390 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 54 von 82 im Landkreis Segeberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.976 Einwohner entspricht der Bestand 1,07 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kisdorf im Vergleich da?

Mit 1,07 kW pro Einwohner liegt Kisdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Segeberg belegt Kisdorf Platz 54 von 82. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kisdorf?

In Kisdorf sind 201 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kisdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kisdorf 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 60 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kisdorf?

Kisdorf liegt im Landkreis Segeberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Segeberg gibt es insgesamt 82 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kisdorf?

In Kisdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 30 neuen Anlagen und 328 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kisdorf?

In Kisdorf wurden in den letzten 12 Monaten 28 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind +22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kisdorf?

In Kisdorf wurden in den letzten 12 Monaten 60 neue Solaranlagen mit insgesamt 673 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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