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462 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Kirchdorf

4,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Kirchdorf, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,4 MW, verteilt auf 319 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.339 Einwohner sind das 7,02 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kirchdorf liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchdorf damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 29 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

7,02

kW
▲ +362 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,2

%

125 Speicher bei 319 Anlagen

Installiert

9,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

319

Einwohner

1.339

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kirchdorf wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+36 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 5 kW -65 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 147 kW +36 %
Gewerbe
>30 kWp
2 155 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 18 308 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kirchdorf wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kirchdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchdorf 7,02 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchdorf erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchdorf auf?

7,02 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Kirchdorf zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Kirchdorf heran: 7,02 kW pro Kopf, verteilt auf 319 Anlagen mit zusammen 9,4 MW Leistung.

Einordnung

Platz 6 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn: Kirchdorf übertrifft den Landesdurchschnitt um 171 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 7,02 kW pro Einwohner setzen Kirchdorf deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchdorf?

83527

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 319 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,4 MW. Das entspricht 7,02 kW pro Einwohner.
125 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchdorf-09183123/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchdorf installiert?

In Kirchdorf sind 9,4 MW PV-Leistung in 319 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.339 Einwohner entspricht der Bestand 7,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchdorf im Vergleich da?

Mit 7,02 kW pro Einwohner liegt Kirchdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Kirchdorf Platz 6 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchdorf?

In Kirchdorf sind 125 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchdorf 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 18 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchdorf?

Kirchdorf liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchdorf?

In Kirchdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 155 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchdorf?

In Kirchdorf wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (5 kW). Das sind -65 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchdorf?

In Kirchdorf wurden in den letzten 12 Monaten 18 neue Solaranlagen mit insgesamt 308 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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