Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
108 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rems-Murr-Kreis

Photovoltaik in Kirchberg an der Murr

Nah am Bundesdurchschnitt

480 Anlagen mit 6,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kirchberg an der Murr, Landkreis Rems-Murr-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 480 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.144 Einwohnern entspricht das 1,64 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kirchberg an der Murr liegt damit 8 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 31 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 20 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,64

kW
▲ +8 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,7

%

200 Speicher bei 480 Anlagen

Installiert

6,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+20 %

Solaranlagen

480

Einwohner

4.144

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchberg an der Murr?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchberg an der Murr — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kirchberg an der Murr trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 30 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 318 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 996 kW
Gesamt 49 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchberg an der Murr zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchberg an der Murr, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchberg an der Murr 39 Speicher mit zusammen 417 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +24 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
25
Kapazität
151 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
13
Kapazität
166 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
100 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
39
Kapazität
417 kWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kirchberg an der Murr im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchberg an der Murr 1,64 kW
Ø Rems-Murr-Kreis 0,85 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchberg an der Murr liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchberg an der Murr auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Kirchberg an der Murr laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

480 Solaranlagen erzeugen in Kirchberg an der Murr eine Gesamtleistung von 6,8 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Kirchberg an der Murr positioniert sich im Landkreis Rems-Murr-Kreis auf Platz 4 von 31 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 1,64 kW pro Kopf liegt Kirchberg an der Murr über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Rems-Murr-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Kirchberg an der Murr vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Baden-Württemberg

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Kirchberg an der Murr?

7154671737

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchberg an der Murr — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchberg an der Murr gibt es laut solarzubau.de aktuell 480 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,8 MW. Das entspricht 1,64 kW pro Einwohner.
200 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchberg an der Murr [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchberg-an-der-murr/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchberg an der Murr installiert?

In Kirchberg an der Murr sind 6,8 MW PV-Leistung in 480 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 31 im Landkreis Rems-Murr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.144 Einwohner entspricht der Bestand 1,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchberg an der Murr im Vergleich da?

Mit 1,64 kW pro Einwohner liegt Kirchberg an der Murr über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rems-Murr-Kreis belegt Kirchberg an der Murr Platz 4 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchberg an der Murr?

In Kirchberg an der Murr sind 200 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchberg an der Murr?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchberg an der Murr 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 49 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchberg an der Murr?

Kirchberg an der Murr liegt im Landkreis Rems-Murr-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rems-Murr-Kreis gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchberg an der Murr?

In Kirchberg an der Murr entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 996 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchberg an der Murr?

In Kirchberg an der Murr wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Kirchberg an der Murr?

In Kirchberg an der Murr wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (996 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchberg an der Murr?

In Kirchberg an der Murr wurden in den letzten 12 Monaten 49 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.