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102 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Emmendingen

Photovoltaik in Kenzingen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.217 Anlagen mit 16,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kenzingen, Landkreis Emmendingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.217 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 10.748 Einwohnern entspricht das 1,54 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kenzingen liegt damit 2 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,54

kW
▲ +2 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,6

%

591 Speicher bei 1.217 Anlagen

Installiert

16,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+7 %

Solaranlagen

1.217

Einwohner

10.748

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kenzingen?

Segmentierter PV-Zubau in Kenzingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kenzingen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kenzingen: 1.160 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
076152September 2025: 55 kW, Vorjahr 113 kWOktober 2025: 52 kW, Vorjahr 66 kWNovember 2025: 152 kW, Vorjahr 82 kWDezember 2025: 105 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 105 kW, Vorjahr 128 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 140 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 61 kWApril 2026: 86 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 99 kW, Vorjahr 124 kWJuni 2026: 129 kW, Vorjahr 109 kWJuli 2026: 79 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 58 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
083166September 2025: 0 kWOktober 2025: 46 kWNovember 2025: 41 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 166 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
66 81 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
86 992 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
2 87 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 154 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kenzingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kenzingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kenzingen 111 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
65
Kapazität
412 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
45
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
33 kWh
Ø/Anlage
33 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
111
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kenzingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kenzingen 1,54 kW
Ø Emmendingen 1,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kenzingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kenzingen auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Kenzingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1.217 Solaranlagen erzeugen in Kenzingen eine Gesamtleistung von 16,6 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Kenzingen bewegt sich mit Platz 17 von 24 nah am Landesschnitt des Landkreises Emmendingen. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Kenzingen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Emmendingen

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Welche Postleitzahl gehört zu Kenzingen?

79341

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kenzingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kenzingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.217 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,6 MW. Das entspricht 1,54 kW pro Einwohner.
591 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kenzingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kenzingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kenzingen installiert?

In Kenzingen sind 16,6 MW PV-Leistung in 1.217 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 24 im Landkreis Emmendingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.748 Einwohner entspricht der Bestand 1,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kenzingen im Vergleich da?

Mit 1,54 kW pro Einwohner liegt Kenzingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emmendingen belegt Kenzingen Platz 17 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kenzingen?

In Kenzingen sind 591 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kenzingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kenzingen 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 154 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kenzingen?

Kenzingen liegt im Landkreis Emmendingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Emmendingen gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kenzingen?

In Kenzingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 86 neuen Anlagen und 992 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kenzingen?

In Kenzingen wurden in den letzten 12 Monaten 66 Balkonkraftwerke registriert (81 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kenzingen?

In Kenzingen wurden in den letzten 12 Monaten 154 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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