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141 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Main-Spessart

Photovoltaik in Karsbach

41 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 327 Anlagen mit 3,6 MW Gesamtleistung

Karsbach, Landkreis Main-Spessart in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 327 Solaranlagen und 3,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.703 Einwohnern entspricht das 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Karsbach liegt damit 41 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 40 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 34 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,14

kW
▲ +41 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,9

%

111 Speicher bei 327 Anlagen

Installiert

3,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+4 %

Solaranlagen

327

Einwohner

1.703

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Karsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Karsbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 14 kW -62 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 138 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 22 152 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Karsbach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Karsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karsbach 2,14 kW
Ø Main-Spessart 3,42 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Karsbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Karsbach auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Karsbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

327 Solaranlagen, 3,6 MW Gesamtleistung: Karsbach schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 20 von 40 im Landkreis Main-Spessart: Karsbach liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,14 kW pro Kopf liegt Karsbach über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Main-Spessart

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Welche Postleitzahl gehört zu Karsbach?

97783

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karsbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 327 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,6 MW. Das entspricht 2,14 kW pro Einwohner.
111 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karsbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karsbach installiert?

In Karsbach sind 3,6 MW PV-Leistung in 327 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 40 im Landkreis Main-Spessart. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.703 Einwohner entspricht der Bestand 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karsbach im Vergleich da?

Mit 2,14 kW pro Einwohner liegt Karsbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Spessart belegt Karsbach Platz 20 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karsbach?

In Karsbach sind 111 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karsbach 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 22 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karsbach?

Karsbach liegt im Landkreis Main-Spessart im Bundesland Bayern. Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karsbach?

In Karsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 138 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karsbach?

In Karsbach wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (14 kW). Das sind -62 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karsbach?

In Karsbach wurden in den letzten 12 Monaten 22 neue Solaranlagen mit insgesamt 152 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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