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170 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Neuburg-Schrobenhausen

Photovoltaik in Karlskron

70 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 912 Anlagen mit 13,3 MW Gesamtleistung

Karlskron, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,3 MW, verteilt auf 912 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.150 Einwohnern entspricht das 2,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Karlskron liegt damit 70 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 18 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,59

kW
▲ +70 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,4

%

350 Speicher bei 912 Anlagen

Installiert

13,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+5 %

Solaranlagen

912

Einwohner

5.150

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlskron?

Segmentierter PV-Zubau in Karlskron — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Karlskron wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-23 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlskron: 626 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04590September 2025: 73 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 48 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 63 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 72 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 90 kWJuli 2026: 77 kW, Vorjahr 84 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0271541September 2025: 0 kW, Vorjahr 541 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 76 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 36 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 514 kW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
2 76 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 77 626 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlskron zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlskron, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlskron 60 Speicher mit zusammen 523 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
36
Kapazität
212 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
24
Kapazität
312 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
60
Kapazität
523 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Karlskron im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlskron 2,59 kW
Ø Neuburg-Schrobenhausen 7,37 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Karlskron erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Karlskron auf?

350 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Karlskron – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,7-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Karlskron aus. Insgesamt 912 Anlagen mit 13,3 MW machen das möglich.

Einordnung

Karlskron bewegt sich mit Platz 17 von 18 nah am Landesschnitt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen. Bundesweit betrachtet gehört Karlskron mit 2,58 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlskron?

85123

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlskron — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlskron gibt es laut solarzubau.de aktuell 912 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,3 MW. Das entspricht 2,59 kW pro Einwohner.
350 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlskron [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlskron/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlskron installiert?

In Karlskron sind 13,3 MW PV-Leistung in 912 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 18 im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.150 Einwohner entspricht der Bestand 2,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlskron im Vergleich da?

Mit 2,59 kW pro Einwohner liegt Karlskron über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen belegt Karlskron Platz 17 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlskron?

In Karlskron sind 350 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlskron?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlskron 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 77 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlskron?

Karlskron liegt im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlskron?

In Karlskron entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 49 neuen Anlagen und 514 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlskron?

In Karlskron wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlskron?

In Karlskron wurden in den letzten 12 Monaten 77 neue Solaranlagen mit insgesamt 626 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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