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35 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Dachau

Photovoltaik in Karlsfeld

65 % unter Bundesdurchschnitt

1.285 Anlagen mit 11,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Karlsfeld, Landkreis Dachau in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.285 Solaranlagen und 11,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 21.403 Einwohner sind das 0,53 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Karlsfeld liegt damit 65 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Karlsfeld damit Platz 17 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,53

kW
▼ -65 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,0

%

655 Speicher bei 1.285 Anlagen

Installiert

11,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+11 %

Solaranlagen

1.285

Einwohner

21.403

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlsfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Karlsfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Karlsfeld trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlsfeld: 1.205 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 10 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
089178September 2025: 72 kW, Vorjahr 116 kWOktober 2025: 114 kW, Vorjahr 81 kWNovember 2025: 83 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 67 kW, Vorjahr 178 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 57 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 74 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 74 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 97 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 132 kW, Vorjahr 75 kWJuli 2026: 78 kW, Vorjahr 118 kWAugust 2026: 39 kW, Vorjahr 119 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0328656September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 297 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 136 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 656 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
92 115 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
89 930 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
1 136 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 184 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlsfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlsfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlsfeld 144 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
94
Kapazität
469 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
46
Kapazität
625 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
44 kWh
Ø/Anlage
44 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
144
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Karlsfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlsfeld 0,53 kW
Ø Dachau 2,15 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Karlsfeld hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Karlsfeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 655 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Karlsfeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Karlsfeld stehen bislang 1.285 Solaranlagen mit insgesamt 11,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Karlsfeld belegt aktuell Platz 17 von 17 im Landkreis Dachau. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Dachau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlsfeld?

85757

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlsfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlsfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.285 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,4 MW. Das entspricht 0,53 kW pro Einwohner.
655 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlsfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlsfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlsfeld installiert?

In Karlsfeld sind 11,4 MW PV-Leistung in 1.285 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 17 im Landkreis Dachau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.403 Einwohner entspricht der Bestand 0,53 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlsfeld im Vergleich da?

Mit 0,53 kW pro Einwohner liegt Karlsfeld unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dachau belegt Karlsfeld Platz 17 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlsfeld?

In Karlsfeld sind 655 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlsfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlsfeld 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 184 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlsfeld?

Karlsfeld liegt im Landkreis Dachau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Dachau gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlsfeld?

In Karlsfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 89 neuen Anlagen und 930 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlsfeld?

In Karlsfeld wurden in den letzten 12 Monaten 92 Balkonkraftwerke registriert (115 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlsfeld?

In Karlsfeld wurden in den letzten 12 Monaten 184 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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