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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Main-Spessart

Photovoltaik in Karbach

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 205 Anlagen mit 2,8 MW Gesamtleistung

Karbach, Landkreis Main-Spessart in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 2,8 MW, verteilt auf 205 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.495 Einwohner sind das 1,90 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Karbach liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 40 Regionen in diesem Umfeld belegt Karbach damit Platz 23 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 35 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,90

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,6

%

71 Speicher bei 205 Anlagen

Installiert

2,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+7 %

Solaranlagen

205

Einwohner

1.495

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karbach?

Segmentierter PV-Zubau in Karbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Karbach: +88 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 6 kW -71 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 183 kW +88 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 17 188 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Karbach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Karbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karbach 1,90 kW
Ø Main-Spessart 3,42 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Karbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Karbach auf?

Mit einer Speicherquote von 35 % gehört Karbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 71 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt Karbach spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 205 Anlagen und 2,8 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Karbach rangiert auf Platz 23 von 40 im Landkreis Main-Spessart – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Karbach mit 1,90 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Main-Spessart

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Karbach?

97842

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 205 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,8 MW. Das entspricht 1,90 kW pro Einwohner.
71 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karbach-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karbach installiert?

In Karbach sind 2,8 MW PV-Leistung in 205 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 40 im Landkreis Main-Spessart. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.495 Einwohner entspricht der Bestand 1,90 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karbach im Vergleich da?

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt Karbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Spessart belegt Karbach Platz 23 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karbach?

In Karbach sind 71 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karbach 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 17 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karbach?

Karbach liegt im Landkreis Main-Spessart im Bundesland Bayern. Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karbach?

In Karbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 183 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karbach?

In Karbach wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (6 kW). Das sind -71 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karbach?

In Karbach wurden in den letzten 12 Monaten 17 neue Solaranlagen mit insgesamt 188 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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