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161 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Donau-Ries

Photovoltaik in Kaisheim

61 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 703 Anlagen mit 9,7 MW Gesamtleistung

Kaisheim, Landkreis Donau-Ries (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 703 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.977 Einwohnern entspricht das 2,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kaisheim liegt damit 61 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 44 von 44 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,44

kW
▲ +61 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,7

%

279 Speicher bei 703 Anlagen

Installiert

9,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+7 %

Solaranlagen

703

Einwohner

3.977

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kaisheim?

Segmentierter PV-Zubau in Kaisheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Kaisheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -20 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kaisheim: 726 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
051101September 2025: 10 kW, Vorjahr 101 kWOktober 2025: 69 kW, Vorjahr 79 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 58 kWDezember 2025: 54 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 25 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 62 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 28 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 68 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 27 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
090180September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 180 kWFebruar 2026: 46 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 35 kW -20 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 466 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
2 225 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 64 726 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kaisheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kaisheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kaisheim 53 Speicher mit zusammen 486 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
32
Kapazität
187 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
21
Kapazität
300 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
53
Kapazität
486 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kaisheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kaisheim 2,44 kW
Ø Donau-Ries 5,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kaisheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kaisheim auf?

279 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kaisheim – eine Quote von 40 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Beim Solarausbau hat Kaisheim die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,6-Fache. Hinter den 9,7 MW Gesamtleistung stehen 703 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Kaisheim bewegt sich mit Platz 44 von 44 nah am Landesschnitt des Landkreises Donau-Ries. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Kaisheim mit 2,44 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Donau-Ries

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kaisheim?

86687

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kaisheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kaisheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 703 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,7 MW. Das entspricht 2,44 kW pro Einwohner.
279 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kaisheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kaisheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kaisheim installiert?

In Kaisheim sind 9,7 MW PV-Leistung in 703 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 44 von 44 im Landkreis Donau-Ries. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.977 Einwohner entspricht der Bestand 2,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kaisheim im Vergleich da?

Mit 2,44 kW pro Einwohner liegt Kaisheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Donau-Ries belegt Kaisheim Platz 44 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kaisheim?

In Kaisheim sind 279 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kaisheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kaisheim 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 64 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kaisheim?

Kaisheim liegt im Landkreis Donau-Ries im Bundesland Bayern. Im Landkreis Donau-Ries gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kaisheim?

In Kaisheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 39 neuen Anlagen und 466 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kaisheim?

In Kaisheim wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind -20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kaisheim?

In Kaisheim wurden in den letzten 12 Monaten 64 neue Solaranlagen mit insgesamt 726 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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