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51 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Enzkreis

Photovoltaik in Kämpfelbach

49 % unter Bundesdurchschnitt

658 Anlagen mit 4,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kämpfelbach, Landkreis Enzkreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 658 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 4,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.283 Einwohnern entspricht das 0,78 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kämpfelbach liegt damit 49 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 26 von 28 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 39 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,78

kW
▼ -49 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,2

%

258 Speicher bei 658 Anlagen

Installiert

4,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+10 %

Solaranlagen

658

Einwohner

6.283

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kämpfelbach?

Segmentierter PV-Zubau in Kämpfelbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kämpfelbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kämpfelbach: 514 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
054107September 2025: 15 kW, Vorjahr 107 kWOktober 2025: 55 kW, Vorjahr 88 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 63 kWMärz 2026: 39 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 49 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 54 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 62 kW, Vorjahr 42 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 57 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02856September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
50 62 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 452 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 90 514 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kämpfelbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kämpfelbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kämpfelbach 60 Speicher mit zusammen 504 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
40
Kapazität
222 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
20
Kapazität
282 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
60
Kapazität
504 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kämpfelbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kämpfelbach 0,78 kW
Ø Enzkreis 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kämpfelbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kämpfelbach auf?

Auffällig hoch: 39 % aller Solaranlagen in Kämpfelbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

4,9 MW Solarleistung aus 658 Anlagen – Kämpfelbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Enzkreis steht Kämpfelbach auf Platz 26 von 28. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,78 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Enzkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kämpfelbach?

75236

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kämpfelbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kämpfelbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 658 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,9 MW. Das entspricht 0,78 kW pro Einwohner.
258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kämpfelbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kaempfelbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kämpfelbach installiert?

In Kämpfelbach sind 4,9 MW PV-Leistung in 658 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 28 im Landkreis Enzkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.283 Einwohner entspricht der Bestand 0,78 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kämpfelbach im Vergleich da?

Mit 0,78 kW pro Einwohner liegt Kämpfelbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Enzkreis belegt Kämpfelbach Platz 26 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kämpfelbach?

In Kämpfelbach sind 258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kämpfelbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kämpfelbach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 90 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kämpfelbach?

Kämpfelbach liegt im Landkreis Enzkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Enzkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kämpfelbach?

In Kämpfelbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 40 neuen Anlagen und 452 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 50 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kämpfelbach?

In Kämpfelbach wurden in den letzten 12 Monaten 50 Balkonkraftwerke registriert (62 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kämpfelbach?

In Kämpfelbach wurden in den letzten 12 Monaten 90 neue Solaranlagen mit insgesamt 514 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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