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196 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Main-Tauber-Kreis

Photovoltaik in Igersheim

96 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 874 Anlagen mit 16,5 MW Gesamtleistung

Igersheim, Landkreis Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 874 Solaranlagen und 16,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.517 Einwohnern entspricht das 2,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Igersheim liegt damit 96 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 18 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,98

kW
▲ +96 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,3

%

326 Speicher bei 874 Anlagen

Installiert

16,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+4 %

Solaranlagen

874

Einwohner

5.517

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Igersheim?

Segmentierter PV-Zubau in Igersheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Igersheim trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▲ +9 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Igersheim: 720 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 4 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
072144September 2025: 34 kWOktober 2025: 93 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 110 kW, Vorjahr 48 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 144 kWFebruar 2026: 82 kWMärz 2026: 31 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 71 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 71 kW, Vorjahr 80 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0332663September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 663 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
03k6kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 5.650 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
46 57 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
51 662 kW +9 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 97 720 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Igersheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Igersheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Igersheim 68 Speicher mit zusammen 569 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +56 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
43
Kapazität
236 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+56 %
Anlagen
25
Kapazität
333 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
68
Kapazität
569 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Igersheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Igersheim 2,98 kW
Ø Main-Tauber-Kreis 4,66 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Igersheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Igersheim auf?

326 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Igersheim – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Beim Solarausbau hat Igersheim die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 2,0-Fache. Hinter den 16,5 MW Gesamtleistung stehen 874 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Igersheim führt das Feld im Landkreis Main-Tauber-Kreis deutlich an: Platz 15 von 18, 109 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Igersheim mit 2,98 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Main-Tauber-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Igersheim?

9795797999

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Igersheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Igersheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 874 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 MW. Das entspricht 2,98 kW pro Einwohner.
326 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Igersheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-igersheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Igersheim installiert?

In Igersheim sind 16,5 MW PV-Leistung in 874 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 18 im Landkreis Main-Tauber-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.517 Einwohner entspricht der Bestand 2,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Igersheim im Vergleich da?

Mit 2,98 kW pro Einwohner liegt Igersheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Tauber-Kreis belegt Igersheim Platz 15 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Igersheim?

In Igersheim sind 326 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Igersheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Igersheim 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 97 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Igersheim?

Igersheim liegt im Landkreis Main-Tauber-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Main-Tauber-Kreis gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Igersheim?

In Igersheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 51 neuen Anlagen und 662 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 46 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Igersheim?

In Igersheim wurden in den letzten 12 Monaten 46 Balkonkraftwerke registriert (57 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Igersheim?

In Igersheim wurden in den letzten 12 Monaten 97 neue Solaranlagen mit insgesamt 720 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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