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53 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Pinneberg

Photovoltaik in Holm

47 % unter Bundesdurchschnitt

266 Anlagen mit 2,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Holm, Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 266 Solaranlagen und 2,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.279 Einwohner sind das 0,81 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Holm liegt damit 47 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 47 Regionen in diesem Umfeld belegt Holm damit Platz 26 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 54 % und eine mittlere Anlagengröße von 10,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,81

kW
▼ -47 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,8

%

143 Speicher bei 266 Anlagen

Installiert

2,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+7 %

Solaranlagen

266

Einwohner

3.279

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Holm?

Segmentierter PV-Zubau in Holm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Holm wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 28 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
19 170 kW -30 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 36 197 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Holm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Holm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Holm 30 Speicher mit zusammen 223 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-19 %
Anlagen
22
Kapazität
119 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
8
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
223 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Holm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Holm 0,81 kW
Ø Pinneberg 0,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Holm hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Holm auf?

Mit einer Speicherquote von 54 % gehört Holm zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 143 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,81 kW pro Kopf liegt Holm noch unter dem Bundesschnitt. 266 Anlagen und 2,7 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Holm belegt aktuell Platz 26 von 47 im Landkreis Pinneberg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Holm mit 0,81 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Pinneberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Holm?

25488

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Holm — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Holm gibt es laut solarzubau.de aktuell 266 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,7 MW. Das entspricht 0,81 kW pro Einwohner.
143 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Holm [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-holm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Holm installiert?

In Holm sind 2,7 MW PV-Leistung in 266 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 47 im Landkreis Pinneberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.279 Einwohner entspricht der Bestand 0,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Holm im Vergleich da?

Mit 0,81 kW pro Einwohner liegt Holm unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pinneberg belegt Holm Platz 26 von 47. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Holm?

In Holm sind 143 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Holm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Holm 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 36 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Holm?

Holm liegt im Landkreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Pinneberg gibt es insgesamt 47 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Holm?

In Holm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 19 neuen Anlagen und 170 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 17 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Holm?

In Holm wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (28 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Holm?

In Holm wurden in den letzten 12 Monaten 36 neue Solaranlagen mit insgesamt 197 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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