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275 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Vechta

Photovoltaik in Holdorf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Holdorf, Landkreis Vechta (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.086 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.586 Einwohner sind das 4,18 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Holdorf liegt damit 175 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Holdorf damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 29 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,18

kW
▲ +175 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,9

%

531 Speicher bei 1.086 Anlagen

Installiert

31,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+5 %

Solaranlagen

1.086

Einwohner

7.586

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Holdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Holdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Holdorf trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbe▼ -40 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Holdorf: 1.668 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 11 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
059118September 2025: 37 kW, Vorjahr 89 kWOktober 2025: 43 kW, Vorjahr 35 kWNovember 2025: 43 kW, Vorjahr 84 kWDezember 2025: 33 kW, Vorjahr 53 kWJanuar 2026: 118 kW, Vorjahr 98 kWFebruar 2026: 36 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 56 kWApril 2026: 93 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 81 kW, Vorjahr 106 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 89 kW, Vorjahr 71 kWAugust 2026: 89 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0330660September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 46 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 370 kWJanuar 2026: 660 kW, Vorjahr 189 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 639 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 52 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
70 808 kW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
5 806 kW -40 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 114 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Holdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Holdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Holdorf 87 Speicher mit zusammen 830 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+35 %
Anlagen
60
Kapazität
362 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
24
Kapazität
325 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
141 kWh
Ø/Anlage
70,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
87
Kapazität
830 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Holdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Holdorf 4,18 kW
Ø Vechta 3,09 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Holdorf erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Holdorf auf?

4,18 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Holdorf zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

4,18 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Holdorf an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.086 Anlagen und 31,7 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 4 von 10 und 192 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Holdorf zu den Vorreitern im Landkreis Vechta. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 4,18 kW pro Einwohner setzen Holdorf deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Vechta

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Holdorf?

4943949451

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Holdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Holdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.086 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,7 MW. Das entspricht 4,18 kW pro Einwohner.
531 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Holdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-holdorf-ni/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Holdorf installiert?

In Holdorf sind 31,7 MW PV-Leistung in 1.086 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 10 im Landkreis Vechta. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.586 Einwohner entspricht der Bestand 4,18 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Holdorf im Vergleich da?

Mit 4,18 kW pro Einwohner liegt Holdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Vechta belegt Holdorf Platz 4 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Holdorf?

In Holdorf sind 531 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Holdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Holdorf 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 114 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Holdorf?

Holdorf liegt im Landkreis Vechta im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Vechta gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Holdorf?

In Holdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 70 neuen Anlagen und 808 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Holdorf?

In Holdorf wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (52 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Holdorf?

In Holdorf wurden in den letzten 12 Monaten 114 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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