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131 % vom Ø
Wachstumsregion
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Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Börde

Photovoltaik in Hohe Börde

31 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 38 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Hohe Börde, Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.894 Solaranlagen und 37,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 18.747 Einwohnern entspricht das 1,99 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hohe Börde liegt damit 31 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 34 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 14,2 MW neue Leistung hinzu – rund 38 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,99

kW
▲ +31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,7

%

980 Speicher bei 1.894 Anlagen

Installiert

37,3 MW

Zubau 12 Mon.

14,2 MW

+38 %

Solaranlagen

1.894

Einwohner

18.747

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohe Börde?

Segmentierter PV-Zubau in Hohe Börde — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Hohe Börde: +585 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+585 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbe▲ +585 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hohe Börde: 14.196 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01835September 2025: 23 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 24 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 26 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0175350September 2025: 101 kW, Vorjahr 223 kWOktober 2025: 147 kW, Vorjahr 149 kWNovember 2025: 98 kW, Vorjahr 189 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 112 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 194 kWFebruar 2026: 84 kW, Vorjahr 77 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 86 kWApril 2026: 118 kW, Vorjahr 130 kWMai 2026: 144 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 92 kW, Vorjahr 172 kWJuli 2026: 350 kW, Vorjahr 78 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 90 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05k9kSeptember 2025: 99 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 9.195 kW, Vorjahr 1.521 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3.250 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 310 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
157 225 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
127 1,4 MW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
10 12,5 MW +585 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 298 14,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohe Börde zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohe Börde, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohe Börde 223 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +16 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
150
Kapazität
668 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+16 %
Anlagen
70
Kapazität
955 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
75 kWh
Ø/Anlage
75 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
223
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hohe Börde im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohe Börde 1,99 kW
Ø Börde 5,01 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hohe Börde liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hohe Börde auf?

Auffällig hoch: 52 % aller Solaranlagen in Hohe Börde laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Hohe Börde gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,99 kW pro Kopf, verteilt auf 1.894 Anlagen mit 37,3 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Platz 23 von 34 im Landkreis Börde: Hohe Börde liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,99 kW pro Kopf liegt Hohe Börde über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Börde

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hohe Börde?

391673932639343

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohe Börde — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohe Börde gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.894 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 37,3 MW. Das entspricht 1,99 kW pro Einwohner.
980 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohe Börde [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohe-boerde/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohe Börde installiert?

In Hohe Börde sind 37,3 MW PV-Leistung in 1.894 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 34 im Landkreis Börde. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.747 Einwohner entspricht der Bestand 1,99 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohe Börde im Vergleich da?

Mit 1,99 kW pro Einwohner liegt Hohe Börde über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Börde belegt Hohe Börde Platz 23 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohe Börde?

In Hohe Börde sind 980 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohe Börde?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohe Börde 14,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 298 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 38 Prozent – rund 38 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohe Börde?

Hohe Börde liegt im Landkreis Börde im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Börde gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohe Börde?

In Hohe Börde entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 10 neuen Anlagen und 12,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 127 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohe Börde?

In Hohe Börde wurden in den letzten 12 Monaten 157 Balkonkraftwerke registriert (225 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohe Börde?

In Hohe Börde wurden in den letzten 12 Monaten 298 neue Solaranlagen mit insgesamt 14,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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