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349 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Amberg-Sulzbach

Photovoltaik in Hirschau

3,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Hirschau, Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.118 Solaranlagen und 30,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.726 Einwohnern entspricht das 5,30 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hirschau liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,5-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 10 von 27 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 27 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,30

kW
▲ +249 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,6

%

365 Speicher bei 1.118 Anlagen

Installiert

30,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+3 %

Solaranlagen

1.118

Einwohner

5.726

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hirschau?

Segmentierter PV-Zubau in Hirschau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hirschau trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-19 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hirschau: 965 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
073146September 2025: 15 kW, Vorjahr 71 kWOktober 2025: 20 kW, Vorjahr 120 kWNovember 2025: 87 kW, Vorjahr 106 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 82 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 111 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 76 kW, Vorjahr 43 kWMai 2026: 55 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 146 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 91 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
099198September 2025: 119 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 98 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 62 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
38 55 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
53 631 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
3 279 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 94 965 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hirschau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hirschau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hirschau 81 Speicher mit zusammen 733 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
46
Kapazität
241 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
34
Kapazität
460 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
81
Kapazität
733 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hirschau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hirschau 5,30 kW
Ø Amberg-Sulzbach 5,05 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hirschau erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hirschau auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 5,30 kW pro Einwohner kann Hirschau rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Hirschau heran: 5,30 kW pro Kopf, verteilt auf 1.118 Anlagen mit zusammen 30,4 MW Leistung.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Amberg-Sulzbach belegt Hirschau Platz 10 von 27 – ganze 105 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Hirschau mit 5,30 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hirschau?

92242

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hirschau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hirschau gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.118 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 30,4 MW. Das entspricht 5,30 kW pro Einwohner.
365 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hirschau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hirschau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hirschau installiert?

In Hirschau sind 30,4 MW PV-Leistung in 1.118 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 27 im Landkreis Amberg-Sulzbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.726 Einwohner entspricht der Bestand 5,30 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hirschau im Vergleich da?

Mit 5,30 kW pro Einwohner liegt Hirschau über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Amberg-Sulzbach belegt Hirschau Platz 10 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hirschau?

In Hirschau sind 365 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hirschau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hirschau 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 94 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hirschau?

Hirschau liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hirschau?

In Hirschau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 53 neuen Anlagen und 631 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hirschau?

In Hirschau wurden in den letzten 12 Monaten 38 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hirschau?

In Hirschau wurden in den letzten 12 Monaten 94 neue Solaranlagen mit insgesamt 965 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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