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1061 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Dithmarschen

Photovoltaik in Hillgroven

10,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Hillgroven, Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 23 Solaranlagen und 0,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 54 Einwohner sind das 16,13 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hillgroven liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (10,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 104 Regionen in diesem Umfeld belegt Hillgroven damit Platz 13 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,0 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 30 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 38 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

16,13

kW
▲ +961 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,4

%

7 Speicher bei 23 Anlagen

Installiert

0,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,0 MW

+3 %

Solaranlagen

23

Einwohner

54

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hillgroven?

Segmentierter PV-Zubau in Hillgroven — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Das Heimsegment-Segment treibt den aktuellen PV-Zubau in Hillgroven.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1 2 kW
Heimsegment
2–30 kWp
1 27 kW
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 2 29 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hillgroven zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hillgroven, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Hillgroven wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Hillgroven im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hillgroven 16,13 kW
Ø Dithmarschen 4,07 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hillgroven erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hillgroven auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 16,13 kW Photovoltaik – ein Wert, der Hillgroven weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Hillgroven gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 16,13 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 23 Anlagen erzeugen zusammen 0,9 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Schleswig-Holstein.

Einordnung

Platz 13 von 104 im Landkreis Dithmarschen: Hillgroven übertrifft den Landesdurchschnitt um 801 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 16,13 kW pro Einwohner setzen Hillgroven deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Dithmarschen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hillgroven?

25764

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hillgroven — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hillgroven gibt es laut solarzubau.de aktuell 23 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,9 MW. Das entspricht 16,13 kW pro Einwohner.
7 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hillgroven [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hillgroven/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hillgroven installiert?

In Hillgroven sind 0,9 MW PV-Leistung in 23 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 104 im Landkreis Dithmarschen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 54 Einwohner entspricht der Bestand 16,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hillgroven im Vergleich da?

Mit 16,13 kW pro Einwohner liegt Hillgroven über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dithmarschen belegt Hillgroven Platz 13 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hillgroven?

In Hillgroven sind 7 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hillgroven?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hillgroven 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 2 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hillgroven?

Hillgroven liegt im Landkreis Dithmarschen im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Dithmarschen gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hillgroven?

In Hillgroven entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1 neuen Anlagen und 27 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hillgroven?

In Hillgroven wurden in den letzten 12 Monaten 1 Balkonkraftwerke registriert (2 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hillgroven?

In Hillgroven wurden in den letzten 12 Monaten 2 neue Solaranlagen mit insgesamt 29 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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