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220 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rhön-Grabfeld

Photovoltaik in Heustreu

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Heustreu, Landkreis Rhön-Grabfeld (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 266 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 4,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.269 Einwohnern entspricht das 3,35 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Heustreu liegt damit 120 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 37 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,35

kW
▲ +120 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,0

%

101 Speicher bei 266 Anlagen

Installiert

4,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+6 %

Solaranlagen

266

Einwohner

1.269

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heustreu?

Segmentierter PV-Zubau in Heustreu — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Heustreu: +64 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
15 23 kW +64 %
Heimsegment
2–30 kWp
14 194 kW -52 %
Gewerbe
>30 kWp
1 53 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 30 269 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heustreu zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heustreu, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Heustreu wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Heustreu im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heustreu 3,35 kW
Ø Rhön-Grabfeld 5,42 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heustreu erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Heustreu auf?

101 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Heustreu – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Heustreu heran: 3,35 kW pro Kopf, verteilt auf 266 Anlagen mit zusammen 4,3 MW Leistung.

Einordnung

Heustreu positioniert sich im Landkreis Rhön-Grabfeld auf Platz 18 von 37 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Heustreu mit 3,35 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rhön-Grabfeld

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Heustreu?

97618

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heustreu — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heustreu gibt es laut solarzubau.de aktuell 266 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,3 MW. Das entspricht 3,35 kW pro Einwohner.
101 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heustreu [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heustreu/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heustreu installiert?

In Heustreu sind 4,3 MW PV-Leistung in 266 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 37 im Landkreis Rhön-Grabfeld. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.269 Einwohner entspricht der Bestand 3,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heustreu im Vergleich da?

Mit 3,35 kW pro Einwohner liegt Heustreu über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhön-Grabfeld belegt Heustreu Platz 18 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heustreu?

In Heustreu sind 101 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heustreu?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heustreu 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 30 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heustreu?

Heustreu liegt im Landkreis Rhön-Grabfeld im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heustreu?

In Heustreu entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 14 neuen Anlagen und 194 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heustreu?

In Heustreu wurden in den letzten 12 Monaten 15 Balkonkraftwerke registriert (23 kW). Das sind +64 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heustreu?

In Heustreu wurden in den letzten 12 Monaten 30 neue Solaranlagen mit insgesamt 269 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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