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105 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Erlangen-Höchstadt

Photovoltaik in Heßdorf

Nah am Bundesdurchschnitt

549 Anlagen mit 6,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Heßdorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 549 Solaranlagen und 6,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.808 Einwohnern entspricht das 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Heßdorf liegt damit 5 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 25 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,59

kW
▲ +5 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

260 Speicher bei 549 Anlagen

Installiert

6,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+9 %

Solaranlagen

549

Einwohner

3.808

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heßdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Heßdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Heßdorf verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 133 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+133 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +133 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heßdorf: 538 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 6 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04691September 2025: 50 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2025: 26 kW, Vorjahr 64 kWNovember 2025: 35 kW, Vorjahr 79 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 31 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 39 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 64 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 31 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0177353September 2025: 0 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 353 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 44 kW +133 %
Heimsegment
2–30 kWp
38 494 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 69 538 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heßdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heßdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heßdorf 56 Speicher mit zusammen 531 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +66 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+66 %
Anlagen
31
Kapazität
153 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+4 %
Anlagen
25
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
15,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
56
Kapazität
531 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Heßdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heßdorf 1,59 kW
Ø Erlangen-Höchstadt 1,98 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heßdorf liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Heßdorf auf?

260 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Heßdorf – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

6,1 MW aus 549 Anlagen: Heßdorf liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Erlangen-Höchstadt steht Heßdorf auf Platz 17 von 25. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Heßdorf nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Erlangen-Höchstadt

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Welche Postleitzahl gehört zu Heßdorf?

91093

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heßdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heßdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 549 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,1 MW. Das entspricht 1,59 kW pro Einwohner.
260 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heßdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hessdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heßdorf installiert?

In Heßdorf sind 6,1 MW PV-Leistung in 549 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 25 im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.808 Einwohner entspricht der Bestand 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heßdorf im Vergleich da?

Mit 1,59 kW pro Einwohner liegt Heßdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Erlangen-Höchstadt belegt Heßdorf Platz 17 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heßdorf?

In Heßdorf sind 260 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heßdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heßdorf 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 69 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heßdorf?

Heßdorf liegt im Landkreis Erlangen-Höchstadt im Bundesland Bayern. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heßdorf?

In Heßdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 38 neuen Anlagen und 494 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 31 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heßdorf?

In Heßdorf wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind +133 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heßdorf?

In Heßdorf wurden in den letzten 12 Monaten 69 neue Solaranlagen mit insgesamt 538 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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