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77 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Erlangen-Höchstadt

Photovoltaik in Heroldsberg

23 % unter Bundesdurchschnitt

913 Anlagen mit 9,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Heroldsberg, Landkreis Erlangen-Höchstadt (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 913 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.281 Einwohnern entspricht das 1,17 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Heroldsberg liegt damit 23 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 22 von 25 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,17

kW
▼ -23 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,5

%

434 Speicher bei 913 Anlagen

Installiert

9,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+8 %

Solaranlagen

913

Einwohner

8.281

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heroldsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Heroldsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Heroldsberg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -21 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heroldsberg: 787 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 4 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
057113September 2025: 36 kW, Vorjahr 74 kWOktober 2025: 75 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 59 kW, Vorjahr 75 kWDezember 2025: 52 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 67 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 37 kW, Vorjahr 92 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 73 kW, Vorjahr 65 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 51 kWJuni 2026: 91 kW, Vorjahr 113 kWJuli 2026: 74 kW, Vorjahr 52 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 49 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0350699September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 699 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
42 59 kW -21 %
Heimsegment
2–30 kWp
71 729 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 113 787 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heroldsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heroldsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heroldsberg 90 Speicher mit zusammen 943 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
48
Kapazität
300 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
42
Kapazität
644 kWh
Ø/Anlage
15,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
90
Kapazität
943 kWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Heroldsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heroldsberg 1,17 kW
Ø Erlangen-Höchstadt 1,98 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heroldsberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Heroldsberg auf?

434 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Heroldsberg – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

9,7 MW Solarleistung aus 913 Anlagen – Heroldsberg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Erlangen-Höchstadt steht Heroldsberg auf Platz 22 von 25. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,17 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Heroldsberg?

90562

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heroldsberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heroldsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 913 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,7 MW. Das entspricht 1,17 kW pro Einwohner.
434 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heroldsberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heroldsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heroldsberg installiert?

In Heroldsberg sind 9,7 MW PV-Leistung in 913 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 25 im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.281 Einwohner entspricht der Bestand 1,17 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heroldsberg im Vergleich da?

Mit 1,17 kW pro Einwohner liegt Heroldsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Erlangen-Höchstadt belegt Heroldsberg Platz 22 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heroldsberg?

In Heroldsberg sind 434 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heroldsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heroldsberg 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 113 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heroldsberg?

Heroldsberg liegt im Landkreis Erlangen-Höchstadt im Bundesland Bayern. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heroldsberg?

In Heroldsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 71 neuen Anlagen und 729 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 42 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heroldsberg?

In Heroldsberg wurden in den letzten 12 Monaten 42 Balkonkraftwerke registriert (59 kW). Das sind -21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heroldsberg?

In Heroldsberg wurden in den letzten 12 Monaten 113 neue Solaranlagen mit insgesamt 787 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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