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106 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Dithmarschen

Photovoltaik in Hennstedt

Nah am Bundesdurchschnitt

212 Anlagen mit 3,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hennstedt, Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 3,3 MW, verteilt auf 212 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 2.028 Einwohnern entspricht das 1,61 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hennstedt liegt damit 6 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 91 von 104 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 36 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,61

kW
▲ +6 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,8

%

76 Speicher bei 212 Anlagen

Installiert

3,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+5 %

Solaranlagen

212

Einwohner

2.028

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hennstedt?

Segmentierter PV-Zubau in Hennstedt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hennstedt wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+102 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 16 kW +102 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 132 kW +7 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 22 148 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hennstedt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hennstedt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Hennstedt wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Hennstedt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hennstedt 1,61 kW
Ø Dithmarschen 4,07 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hennstedt liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hennstedt auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Hennstedt laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Hennstedt sind 212 PV-Anlagen mit zusammen 3,3 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 91 von 104 im Landkreis Dithmarschen: Hennstedt liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,61 kW pro Kopf liegt Hennstedt über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Dithmarschen

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Welche Postleitzahl gehört zu Hennstedt?

25779

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hennstedt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hennstedt gibt es laut solarzubau.de aktuell 212 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Das entspricht 1,61 kW pro Einwohner.
76 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hennstedt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hennstedt-01051049/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hennstedt installiert?

In Hennstedt sind 3,3 MW PV-Leistung in 212 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 91 von 104 im Landkreis Dithmarschen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.028 Einwohner entspricht der Bestand 1,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hennstedt im Vergleich da?

Mit 1,61 kW pro Einwohner liegt Hennstedt über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dithmarschen belegt Hennstedt Platz 91 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hennstedt?

In Hennstedt sind 76 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hennstedt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hennstedt 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 22 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hennstedt?

Hennstedt liegt im Landkreis Dithmarschen im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Dithmarschen gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hennstedt?

In Hennstedt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 132 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hennstedt?

In Hennstedt wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (16 kW). Das sind +102 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hennstedt?

In Hennstedt wurden in den letzten 12 Monaten 22 neue Solaranlagen mit insgesamt 148 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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