Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
109 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Breisgau-Hochschwarzwald

Photovoltaik in Heitersheim

Nah am Bundesdurchschnitt

713 Anlagen mit 10,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Heitersheim, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 713 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.577 Einwohnern entspricht das 1,66 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Heitersheim liegt damit 9 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 50 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,66

kW
▲ +9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,1

%

329 Speicher bei 713 Anlagen

Installiert

10,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+7 %

Solaranlagen

713

Einwohner

6.577

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heitersheim?

Segmentierter PV-Zubau in Heitersheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heitersheim setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-44 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -44 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heitersheim: 720 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 4 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
058116September 2025: 57 kW, Vorjahr 115 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 96 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 59 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 27 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 116 kWMärz 2026: 68 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 42 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0192383September 2025: 0 kWOktober 2025: 98 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 383 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 97 kWJanuar 2026: 99 kWFebruar 2026: 66 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 23 kW -44 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 434 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
3 263 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 58 720 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heitersheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heitersheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heitersheim 44 Speicher mit zusammen 452 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-46 %
Anlagen
19
Kapazität
115 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
24
Kapazität
295 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
41 kWh
Ø/Anlage
41 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
452 kWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Heitersheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heitersheim 1,66 kW
Ø Breisgau-Hochschwarzwald 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heitersheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Heitersheim auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Heitersheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,66 kW pro Kopf – damit bewegt sich Heitersheim nahe am Bundesmittel. 713 Anlagen mit 10,9 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Heitersheim positioniert sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf Platz 13 von 50 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 1,66 kW pro Kopf liegt Heitersheim über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Heitersheim vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Baden-Württemberg

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Heitersheim?

79423

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heitersheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heitersheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 713 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,9 MW. Das entspricht 1,66 kW pro Einwohner.
329 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heitersheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heitersheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heitersheim installiert?

In Heitersheim sind 10,9 MW PV-Leistung in 713 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.577 Einwohner entspricht der Bestand 1,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heitersheim im Vergleich da?

Mit 1,66 kW pro Einwohner liegt Heitersheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald belegt Heitersheim Platz 13 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heitersheim?

In Heitersheim sind 329 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heitersheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heitersheim 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 58 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heitersheim?

Heitersheim liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heitersheim?

In Heitersheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 434 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heitersheim?

In Heitersheim wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (23 kW). Das sind -44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heitersheim?

In Heitersheim wurden in den letzten 12 Monaten 58 neue Solaranlagen mit insgesamt 720 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.