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108 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Segeberg

Photovoltaik in Hasenmoor

Nah am Bundesdurchschnitt

93 Anlagen mit 1,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hasenmoor, Landkreis Segeberg (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-28 93 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 729 Einwohner sind das 1,65 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hasenmoor liegt damit 8 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 82 Regionen in diesem Umfeld belegt Hasenmoor damit Platz 34 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,65

kW
▲ +8 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

46 Speicher bei 93 Anlagen

Installiert

1,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+13 %

Solaranlagen

93

Einwohner

729

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hasenmoor?

Segmentierter PV-Zubau in Hasenmoor — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hasenmoor trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 5 kW -36 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 149 kW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 16 155 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hasenmoor zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hasenmoor, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Hasenmoor wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Hasenmoor im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hasenmoor 1,65 kW
Ø Segeberg 1,32 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hasenmoor liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hasenmoor auf?

Mit einer Speicherquote von 49 % gehört Hasenmoor zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 46 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,65 kW pro Kopf – damit bewegt sich Hasenmoor nahe am Bundesmittel. 93 Anlagen mit 1,2 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Landkreis Segeberg belegt Hasenmoor Platz 34 von 82 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet steht Hasenmoor überdurchschnittlich da. Die 1,65 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

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Welche Postleitzahl gehört zu Hasenmoor?

24640

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hasenmoor — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hasenmoor gibt es laut solarzubau.de aktuell 93 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 MW. Das entspricht 1,65 kW pro Einwohner.
46 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hasenmoor [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hasenmoor/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hasenmoor installiert?

In Hasenmoor sind 1,2 MW PV-Leistung in 93 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 34 von 82 im Landkreis Segeberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 729 Einwohner entspricht der Bestand 1,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hasenmoor im Vergleich da?

Mit 1,65 kW pro Einwohner liegt Hasenmoor über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Segeberg belegt Hasenmoor Platz 34 von 82. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hasenmoor?

In Hasenmoor sind 46 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hasenmoor?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hasenmoor 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 16 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hasenmoor?

Hasenmoor liegt im Landkreis Segeberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Segeberg gibt es insgesamt 82 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hasenmoor?

In Hasenmoor entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 149 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hasenmoor?

In Hasenmoor wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (5 kW). Das sind -36 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hasenmoor?

In Hasenmoor wurden in den letzten 12 Monaten 16 neue Solaranlagen mit insgesamt 155 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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