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26 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Pinneberg

Photovoltaik in Halstenbek

74 % unter Bundesdurchschnitt

1.091 Anlagen mit 7,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Halstenbek, Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.091 Solaranlagen und 7,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 18.082 Einwohnern entspricht das 0,39 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Halstenbek liegt damit 74 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 42 von 47 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 56 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 6,4 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,39

kW
▼ -74 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,2

%

613 Speicher bei 1.091 Anlagen

Installiert

7,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+16 %

Solaranlagen

1.091

Einwohner

18.082

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Halstenbek?

Segmentierter PV-Zubau in Halstenbek — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Halstenbek wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+24 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +24 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Halstenbek: 1.147 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 25 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
070139September 2025: 89 kW, Vorjahr 130 kWOktober 2025: 63 kW, Vorjahr 84 kWNovember 2025: 33 kW, Vorjahr 105 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 88 kW, Vorjahr 43 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 118 kWMärz 2026: 139 kW, Vorjahr 128 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 74 kW, Vorjahr 91 kWJuni 2026: 40 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 92 kW, Vorjahr 122 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
099197September 2025: 0 kW, Vorjahr 40 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 197 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
113 153 kW +24 %
Heimsegment
2–30 kWp
83 757 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
2 238 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 198 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Halstenbek zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Halstenbek, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Halstenbek 148 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
114
Kapazität
580 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
34
Kapazität
447 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
148
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
6,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Halstenbek im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Halstenbek 0,39 kW
Ø Pinneberg 0,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Halstenbek hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Halstenbek auf?

613 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Halstenbek – eine Quote von 56 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Halstenbek zählt bislang 1.091 Solaranlagen mit 7,0 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 42 von 47 im Landkreis Pinneberg: Halstenbek liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,39 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Pinneberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Halstenbek?

25469

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Halstenbek — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Halstenbek gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.091 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,0 MW. Das entspricht 0,39 kW pro Einwohner.
613 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Halstenbek [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-halstenbek/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Halstenbek installiert?

In Halstenbek sind 7,0 MW PV-Leistung in 1.091 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 47 im Landkreis Pinneberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.082 Einwohner entspricht der Bestand 0,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Halstenbek im Vergleich da?

Mit 0,39 kW pro Einwohner liegt Halstenbek unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pinneberg belegt Halstenbek Platz 42 von 47. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Halstenbek?

In Halstenbek sind 613 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Halstenbek?

In den letzten 12 Monaten wurden in Halstenbek 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 198 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Halstenbek?

Halstenbek liegt im Landkreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Pinneberg gibt es insgesamt 47 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Halstenbek?

In Halstenbek entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 83 neuen Anlagen und 757 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Halstenbek?

In Halstenbek wurden in den letzten 12 Monaten 113 Balkonkraftwerke registriert (153 kW). Das sind +24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Halstenbek?

In Halstenbek wurden in den letzten 12 Monaten 198 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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