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51 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Gräfelfing

49 % unter Bundesdurchschnitt

1.083 Anlagen mit 10,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gräfelfing, Landkreis München in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.083 Solaranlagen und 10,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 13.472 Einwohner sind das 0,77 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gräfelfing liegt damit 49 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Gräfelfing damit Platz 19 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 57 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,6 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,77

kW
▼ -49 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,9

%

616 Speicher bei 1.083 Anlagen

Installiert

10,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+13 %

Solaranlagen

1.083

Einwohner

13.472

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gräfelfing?

Segmentierter PV-Zubau in Gräfelfing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gräfelfing wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbe▼ -37 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gräfelfing: 1.342 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 5 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 5 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
083165September 2025: 62 kW, Vorjahr 110 kWOktober 2025: 119 kW, Vorjahr 140 kWNovember 2025: 37 kW, Vorjahr 135 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 66 kW, Vorjahr 73 kWFebruar 2026: 120 kW, Vorjahr 68 kWMärz 2026: 119 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 56 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 100 kW, Vorjahr 56 kWJuni 2026: 118 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 165 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 91 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0114227September 2025: 0 kW, Vorjahr 197 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 67 kWNovember 2025: 227 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
44 58 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
89 1 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
1 227 kW -37 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 137 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gräfelfing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gräfelfing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gräfelfing 107 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +60 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+60 %
Anlagen
57
Kapazität
358 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-26 %
Anlagen
45
Kapazität
623 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
338 kWh
Ø/Anlage
112,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
107
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gräfelfing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gräfelfing 0,77 kW
Ø München 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gräfelfing hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gräfelfing auf?

Mit einer Speicherquote von 57 % gehört Gräfelfing zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 616 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Gräfelfing stehen bislang 1.083 Solaranlagen mit insgesamt 10,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Gräfelfing belegt aktuell Platz 19 von 29 im Landkreis München. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Gräfelfing mit 0,77 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis München

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gräfelfing?

8215282166

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gräfelfing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gräfelfing gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.083 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,4 MW. Das entspricht 0,77 kW pro Einwohner.
616 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gräfelfing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-graefelfing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gräfelfing installiert?

In Gräfelfing sind 10,4 MW PV-Leistung in 1.083 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.472 Einwohner entspricht der Bestand 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gräfelfing im Vergleich da?

Mit 0,77 kW pro Einwohner liegt Gräfelfing unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Gräfelfing Platz 19 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gräfelfing?

In Gräfelfing sind 616 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gräfelfing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gräfelfing 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 137 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gräfelfing?

Gräfelfing liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gräfelfing?

In Gräfelfing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 89 neuen Anlagen und 1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gräfelfing?

In Gräfelfing wurden in den letzten 12 Monaten 44 Balkonkraftwerke registriert (58 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gräfelfing?

In Gräfelfing wurden in den letzten 12 Monaten 137 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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