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54 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Thüringen · Gotha

Photovoltaik in Gotha

46 % unter Bundesdurchschnitt

1.364 Anlagen mit 38,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gotha in Thüringen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 38,4 MW, verteilt auf 1.364 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 46.400 Einwohnern entspricht das 0,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Gotha liegt damit 46 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 27 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,1 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 28 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,83

kW
▼ -46 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,4

%

605 Speicher bei 1.364 Anlagen

Installiert

38,4 MW

Zubau 12 Mon.

3,1 MW

+8 %

Solaranlagen

1.364

Einwohner

46.400

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gotha?

Segmentierter PV-Zubau in Gotha — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gotha wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+90 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+90 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +25 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbe▲ +90 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gotha: 3.061 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01835September 2025: 14 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 19 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 35 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
084167September 2025: 21 kW, Vorjahr 93 kWOktober 2025: 52 kW, Vorjahr 68 kWNovember 2025: 65 kW, Vorjahr 104 kWDezember 2025: 85 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 109 kWFebruar 2026: 70 kW, Vorjahr 72 kWMärz 2026: 167 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 80 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 62 kWJuni 2026: 69 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 126 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 45 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0309618September 2025: 326 kW, Vorjahr 117 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 84 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 589 kWJanuar 2026: 211 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 618 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 100 kWJuni 2026: 329 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 362 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
07732kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.545 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
147 213 kW +25 %
Heimsegment
2–30 kWp
73 799 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
13 2 MW +90 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 234 3,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gotha zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gotha, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gotha 174 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +61 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+26 %
Anlagen
131
Kapazität
534 kWh
Ø/Anlage
4,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+61 %
Anlagen
41
Kapazität
604 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
173 kWh
Ø/Anlage
86,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
174
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gotha im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gotha 0,83 kW
Ø Gotha 1,39 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gotha hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gotha auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Gotha laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.364 Solaranlagen in Gotha eine Leistung von 38,4 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Gotha steht Gotha auf Platz 20 von 27. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,83 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Gotha

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gotha?

998679988799894

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gotha — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gotha gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.364 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,4 MW. Das entspricht 0,83 kW pro Einwohner.
605 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gotha [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gotha/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gotha installiert?

In Gotha sind 38,4 MW PV-Leistung in 1.364 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 27 im Landkreis Gotha. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 46.400 Einwohner entspricht der Bestand 0,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gotha im Vergleich da?

Mit 0,83 kW pro Einwohner liegt Gotha unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gotha belegt Gotha Platz 20 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gotha?

In Gotha sind 605 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gotha?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gotha 3,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 234 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gotha?

Gotha liegt im Landkreis Gotha im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Gotha gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gotha?

In Gotha entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 13 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 73 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gotha?

In Gotha wurden in den letzten 12 Monaten 147 Balkonkraftwerke registriert (213 kW). Das sind +25 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gotha?

In Gotha wurden in den letzten 12 Monaten 234 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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