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132 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tuttlingen

Photovoltaik in Gosheim

32 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 497 Anlagen mit 7,4 MW Gesamtleistung

Gosheim, Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 497 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.720 Einwohner sind das 2,00 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gosheim liegt damit 32 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 34 Regionen in diesem Umfeld belegt Gosheim damit Platz 23 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,00

kW
▲ +32 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,8

%

193 Speicher bei 497 Anlagen

Installiert

7,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+7 %

Solaranlagen

497

Einwohner

3.720

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gosheim?

Segmentierter PV-Zubau in Gosheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Gosheim: +29 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gosheim: 549 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 3 kWMärz 2026: 3 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03876September 2025: 29 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 39 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 58 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 76 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0319637September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 167 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 637 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 80 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 45 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
22 321 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
2 180 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 549 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gosheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gosheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gosheim 34 Speicher mit zusammen 326 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +49 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-48 %
Anlagen
16
Kapazität
68 kWh
Ø/Anlage
4,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+49 %
Anlagen
15
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
34
Kapazität
326 kWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gosheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gosheim 2,00 kW
Ø Tuttlingen 1,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gosheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gosheim auf?

Mit einer Speicherquote von 39 % gehört Gosheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 193 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

497 Solaranlagen, 7,4 MW Gesamtleistung: Gosheim schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Baden-Württemberg nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 23 von 34: Gosheim liegt im Landkreis Tuttlingen spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Gosheim überdurchschnittlich da. Die 2,00 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Tuttlingen

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Welche Postleitzahl gehört zu Gosheim?

78559

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gosheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gosheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 497 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,4 MW. Das entspricht 2,00 kW pro Einwohner.
193 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gosheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gosheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gosheim installiert?

In Gosheim sind 7,4 MW PV-Leistung in 497 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 34 im Landkreis Tuttlingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.720 Einwohner entspricht der Bestand 2,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gosheim im Vergleich da?

Mit 2,00 kW pro Einwohner liegt Gosheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tuttlingen belegt Gosheim Platz 23 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gosheim?

In Gosheim sind 193 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gosheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gosheim 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gosheim?

Gosheim liegt im Landkreis Tuttlingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tuttlingen gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gosheim?

In Gosheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 22 neuen Anlagen und 321 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gosheim?

In Gosheim wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gosheim?

In Gosheim wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 549 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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