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85 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Schwäbisch Hall

Photovoltaik in Gaildorf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.253 Anlagen mit 15,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gaildorf, Landkreis Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.253 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 12.005 Einwohner sind das 1,28 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gaildorf liegt damit 15 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 30 Regionen in diesem Umfeld belegt Gaildorf damit Platz 30 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,29

kW
▼ -15 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,0

%

413 Speicher bei 1.253 Anlagen

Installiert

15,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+8 %

Solaranlagen

1.253

Einwohner

12.005

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gaildorf?

Segmentierter PV-Zubau in Gaildorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gaildorf wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▼ -41 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gaildorf: 1.301 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 9 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
072143September 2025: 81 kW, Vorjahr 62 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 106 kWNovember 2025: 62 kW, Vorjahr 122 kWDezember 2025: 47 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 87 kW, Vorjahr 139 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 68 kW, Vorjahr 81 kWApril 2026: 135 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 143 kW, Vorjahr 44 kWJuli 2026: 113 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 54 kW, Vorjahr 51 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0154308September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 88 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 308 kW, Vorjahr 141 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 219 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
68 92 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
74 892 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
1 308 kW -41 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 144 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gaildorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gaildorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gaildorf 109 Speicher mit zusammen 856 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +55 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+55 %
Anlagen
78
Kapazität
391 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
31
Kapazität
465 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
109
Kapazität
856 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gaildorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gaildorf 1,29 kW
Ø Schwäbisch Hall 3,40 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gaildorf liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gaildorf auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Gaildorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 413 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

15,4 MW aus 1.253 Anlagen: Gaildorf liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Landkreis Schwäbisch Hall belegt Gaildorf Platz 30 von 30 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet liegt Gaildorf mit 1,28 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gaildorf?

7440574417

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gaildorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gaildorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.253 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,4 MW. Das entspricht 1,29 kW pro Einwohner.
413 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gaildorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gaildorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gaildorf installiert?

In Gaildorf sind 15,4 MW PV-Leistung in 1.253 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 30 im Landkreis Schwäbisch Hall. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.005 Einwohner entspricht der Bestand 1,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gaildorf im Vergleich da?

Mit 1,29 kW pro Einwohner liegt Gaildorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwäbisch Hall belegt Gaildorf Platz 30 von 30. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gaildorf?

In Gaildorf sind 413 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gaildorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gaildorf 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 144 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gaildorf?

Gaildorf liegt im Landkreis Schwäbisch Hall im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es insgesamt 30 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gaildorf?

In Gaildorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 74 neuen Anlagen und 892 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gaildorf?

In Gaildorf wurden in den letzten 12 Monaten 68 Balkonkraftwerke registriert (92 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gaildorf?

In Gaildorf wurden in den letzten 12 Monaten 144 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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