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441 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Passau

Photovoltaik in Fürstenzell

4,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Fürstenzell, Landkreis Passau (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.714 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 57,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.565 Einwohnern entspricht das 6,71 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Fürstenzell liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 10 von 38 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 30 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 34 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

6,71

kW
▲ +341 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

29,8

%

510 Speicher bei 1.714 Anlagen

Installiert

57,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+3 %

Solaranlagen

1.714

Einwohner

8.565

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fürstenzell?

Segmentierter PV-Zubau in Fürstenzell — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Fürstenzell trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▲ +4 %
  • Gewerbe▼ -2 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fürstenzell: 1.848 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 4 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0110219September 2025: 110 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 166 kW, Vorjahr 152 kWNovember 2025: 165 kW, Vorjahr 115 kWDezember 2025: 29 kW, Vorjahr 176 kWJanuar 2026: 125 kW, Vorjahr 219 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 80 kWMärz 2026: 110 kW, Vorjahr 59 kWApril 2026: 131 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 96 kWJuni 2026: 134 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 57 kWAugust 2026: 86 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0158316September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 201 kWDezember 2025: 84 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 216 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 316 kW, Vorjahr 156 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
08342kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 249 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 1.667 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 42 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
85 1,2 MW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
3 616 kW -2 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 122 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fürstenzell zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fürstenzell, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürstenzell 86 Speicher mit zusammen 963 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+44 %
Anlagen
40
Kapazität
264 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
44
Kapazität
600 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
50 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
86
Kapazität
963 kWh
Ø/Anlage
11,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fürstenzell im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fürstenzell 6,71 kW
Ø Passau 5,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fürstenzell erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fürstenzell auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 6,71 kW Solarleistung pro Einwohner machen Fürstenzell zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Fürstenzell heran: 6,71 kW pro Kopf, verteilt auf 1.714 Anlagen mit zusammen 57,4 MW Leistung.

Einordnung

Fürstenzell führt das Feld im Landkreis Passau deutlich an: Platz 10 von 38, 159 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Fürstenzell mit 6,71 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Passau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Fürstenzell?

9403694081

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fürstenzell — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fürstenzell gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.714 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 57,4 MW. Das entspricht 6,71 kW pro Einwohner.
510 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 29,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fürstenzell [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fuerstenzell/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fürstenzell installiert?

In Fürstenzell sind 57,4 MW PV-Leistung in 1.714 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 38 im Landkreis Passau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.565 Einwohner entspricht der Bestand 6,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fürstenzell im Vergleich da?

Mit 6,71 kW pro Einwohner liegt Fürstenzell über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Passau belegt Fürstenzell Platz 10 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fürstenzell?

In Fürstenzell sind 510 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 29,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fürstenzell?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürstenzell 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 122 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fürstenzell?

Fürstenzell liegt im Landkreis Passau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Passau gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fürstenzell?

In Fürstenzell entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 85 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fürstenzell?

In Fürstenzell wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (42 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fürstenzell?

In Fürstenzell wurden in den letzten 12 Monaten 122 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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