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290 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Dithmarschen

Photovoltaik in Friedrichskoog

2,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Friedrichskoog, Landkreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-28 481 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 2.456 Einwohnern entspricht das 4,40 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Friedrichskoog liegt damit 190 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 49 von 104 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 23 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,40

kW
▲ +190 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

22,9

%

110 Speicher bei 481 Anlagen

Installiert

10,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

481

Einwohner

2.456

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friedrichskoog?

Segmentierter PV-Zubau in Friedrichskoog — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Friedrichskoog setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 15 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 182 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
1 95 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 29 291 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friedrichskoog zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichskoog, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Friedrichskoog wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Friedrichskoog im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friedrichskoog 4,40 kW
Ø Dithmarschen 4,07 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Friedrichskoog erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Friedrichskoog auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 4,40 kW pro Einwohner kann Friedrichskoog rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Friedrichskoog kommen auf jeden Einwohner 4,40 kW Solarleistung. 481 Anlagen mit insgesamt 10,8 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Dithmarschen belegt Friedrichskoog Platz 49 von 104 – ganze 146 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Friedrichskoog mit 4,40 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Dithmarschen

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Welche Postleitzahl gehört zu Friedrichskoog?

25718

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Friedrichskoog — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friedrichskoog gibt es laut solarzubau.de aktuell 481 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 MW. Das entspricht 4,40 kW pro Einwohner.
110 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 22,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friedrichskoog [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friedrichskoog/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friedrichskoog installiert?

In Friedrichskoog sind 10,8 MW PV-Leistung in 481 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 49 von 104 im Landkreis Dithmarschen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.456 Einwohner entspricht der Bestand 4,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friedrichskoog im Vergleich da?

Mit 4,40 kW pro Einwohner liegt Friedrichskoog über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dithmarschen belegt Friedrichskoog Platz 49 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friedrichskoog?

In Friedrichskoog sind 110 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 22,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friedrichskoog?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichskoog 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 29 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friedrichskoog?

Friedrichskoog liegt im Landkreis Dithmarschen im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Dithmarschen gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friedrichskoog?

In Friedrichskoog entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 182 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friedrichskoog?

In Friedrichskoog wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (15 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friedrichskoog?

In Friedrichskoog wurden in den letzten 12 Monaten 29 neue Solaranlagen mit insgesamt 291 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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