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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Thüringen · Gotha

Photovoltaik in Friedrichroda

21 % unter Bundesdurchschnitt

457 Anlagen mit 8,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Friedrichroda, Landkreis Gotha (Thüringen) zählt mit Stand 2026-08-28 457 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 8,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.352 Einwohner sind das 1,20 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Friedrichroda liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Friedrichroda damit Platz 18 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,20

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,7

%

186 Speicher bei 457 Anlagen

Installiert

8,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+20 %

Solaranlagen

457

Einwohner

7.352

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friedrichroda?

Segmentierter PV-Zubau in Friedrichroda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Friedrichroda: +112 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+112 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +112 %
  • Heimsegment▲ +14 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichroda: 1.789 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03467September 2025: 8 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 30 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 27 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 9 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 55 kWMai 2026: 66 kWJuni 2026: 67 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 29 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
06981kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1.395 kW, Vorjahr 998 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
75 107 kW +112 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 287 kW +14 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 1,4 MW
Gesamt 106 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friedrichroda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichroda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichroda 60 Speicher mit zusammen 417 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +69 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+69 %
Anlagen
44
Kapazität
176 kWh
Ø/Anlage
4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
16
Kapazität
241 kWh
Ø/Anlage
15,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
60
Kapazität
417 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Friedrichroda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friedrichroda 1,20 kW
Ø Gotha 1,39 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Friedrichroda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Friedrichroda auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 186 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Friedrichroda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Friedrichroda stehen bislang 457 Solaranlagen mit insgesamt 8,8 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Friedrichroda rangiert auf Platz 18 von 27 im Landkreis Gotha – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Gotha

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Welche Postleitzahlen gehören zu Friedrichroda?

9988799894

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Daten in Friedrichroda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friedrichroda gibt es laut solarzubau.de aktuell 457 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,8 MW. Das entspricht 1,20 kW pro Einwohner.
186 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friedrichroda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friedrichroda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friedrichroda installiert?

In Friedrichroda sind 8,8 MW PV-Leistung in 457 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 27 im Landkreis Gotha. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.352 Einwohner entspricht der Bestand 1,20 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friedrichroda im Vergleich da?

Mit 1,20 kW pro Einwohner liegt Friedrichroda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gotha belegt Friedrichroda Platz 18 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friedrichroda?

In Friedrichroda sind 186 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friedrichroda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichroda 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 106 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friedrichroda?

Friedrichroda liegt im Landkreis Gotha im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Gotha gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friedrichroda?

In Friedrichroda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 30 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friedrichroda?

In Friedrichroda wurden in den letzten 12 Monaten 75 Balkonkraftwerke registriert (107 kW). Das sind +112 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Friedrichroda?

In Friedrichroda wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (1,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friedrichroda?

In Friedrichroda wurden in den letzten 12 Monaten 106 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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