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111 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Wittmund

Photovoltaik in Friedeburg

Nah am Bundesdurchschnitt

1.169 Anlagen mit 17,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Friedeburg, Landkreis Wittmund in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.169 Solaranlagen und 17,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 10.280 Einwohnern entspricht das 1,68 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Friedeburg liegt damit 11 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 18 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,68

kW
▲ +11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,7

%

499 Speicher bei 1.169 Anlagen

Installiert

17,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+5 %

Solaranlagen

1.169

Einwohner

10.280

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friedeburg?

Segmentierter PV-Zubau in Friedeburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Friedeburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbe▼ -87 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Friedeburg: 952 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 5 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
079157September 2025: 97 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 103 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 157 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 51 kWFebruar 2026: 66 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 59 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 101 kWJuli 2026: 52 kW, Vorjahr 94 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 40 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0319638September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 374 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWMärz 2026: 148 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 638 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
86 130 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
61 671 kW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
1 148 kW -87 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 150 952 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friedeburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friedeburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedeburg 116 Speicher mit zusammen 814 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+27 %
Anlagen
85
Kapazität
412 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
30
Kapazität
400 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
116
Kapazität
814 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Friedeburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friedeburg 1,68 kW
Ø Wittmund 1,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Friedeburg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Friedeburg auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Friedeburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Friedeburg liegt mit 1.169 Anlagen und 17,3 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Friedeburg positioniert sich im Landkreis Wittmund auf Platz 8 von 18 – ein Wert über dem Landesmittel. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Friedeburg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Wittmund

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Friedeburg?

2640926446

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Friedeburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friedeburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.169 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,3 MW. Das entspricht 1,68 kW pro Einwohner.
499 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friedeburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friedeburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friedeburg installiert?

In Friedeburg sind 17,3 MW PV-Leistung in 1.169 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 18 im Landkreis Wittmund. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.280 Einwohner entspricht der Bestand 1,68 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friedeburg im Vergleich da?

Mit 1,68 kW pro Einwohner liegt Friedeburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wittmund belegt Friedeburg Platz 8 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friedeburg?

In Friedeburg sind 499 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friedeburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedeburg 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friedeburg?

Friedeburg liegt im Landkreis Wittmund im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Wittmund gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friedeburg?

In Friedeburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 61 neuen Anlagen und 671 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friedeburg?

In Friedeburg wurden in den letzten 12 Monaten 86 Balkonkraftwerke registriert (130 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friedeburg?

In Friedeburg wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 952 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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