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80 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Tuttlingen

Photovoltaik in Fridingen an der Donau

20 % unter Bundesdurchschnitt

397 Anlagen mit 3,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Fridingen an der Donau, Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 397 Solaranlagen und 3,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.157 Einwohnern entspricht das 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Fridingen an der Donau liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 31 von 34 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,7 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

184 Speicher bei 397 Anlagen

Installiert

3,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+8 %

Solaranlagen

397

Einwohner

3.157

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fridingen an der Donau?

Segmentierter PV-Zubau in Fridingen an der Donau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Fridingen an der Donau wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+123 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+123 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +123 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fridingen an der Donau: 289 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03264September 2025: 20 kW, Vorjahr 38 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 39 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 64 kW, Vorjahr 25 kWMai 2026: 35 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 28 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 38 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04386September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 86 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
39 53 kW +123 %
Heimsegment
2–30 kWp
21 236 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 60 289 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fridingen an der Donau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fridingen an der Donau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fridingen an der Donau 41 Speicher mit zusammen 9,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 226 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
23
Kapazität
113 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+27 %
Anlagen
15
Kapazität
203 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
2
Kapazität
8,9 MWh
Ø/Anlage
4.472 kWh
Gesamt
Anlagen
41
Kapazität
9,3 MWh
Ø/Anlage
226 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fridingen an der Donau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fridingen an der Donau 1,21 kW
Ø Tuttlingen 1,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fridingen an der Donau hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fridingen an der Donau auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Fridingen an der Donau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Fridingen an der Donau stehen bislang 397 Solaranlagen mit insgesamt 3,8 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Tuttlingen steht Fridingen an der Donau auf Platz 31 von 34. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,21 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Tuttlingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Fridingen an der Donau?

78567

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fridingen an der Donau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fridingen an der Donau gibt es laut solarzubau.de aktuell 397 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
184 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fridingen an der Donau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fridingen-an-der-donau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fridingen an der Donau installiert?

In Fridingen an der Donau sind 3,8 MW PV-Leistung in 397 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 34 im Landkreis Tuttlingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.157 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fridingen an der Donau im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt Fridingen an der Donau unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Tuttlingen belegt Fridingen an der Donau Platz 31 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fridingen an der Donau?

In Fridingen an der Donau sind 184 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fridingen an der Donau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fridingen an der Donau 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 60 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fridingen an der Donau?

Fridingen an der Donau liegt im Landkreis Tuttlingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Tuttlingen gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fridingen an der Donau?

In Fridingen an der Donau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 21 neuen Anlagen und 236 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 39 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fridingen an der Donau?

In Fridingen an der Donau wurden in den letzten 12 Monaten 39 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +123 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fridingen an der Donau?

In Fridingen an der Donau wurden in den letzten 12 Monaten 60 neue Solaranlagen mit insgesamt 289 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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