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104 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Main-Spessart

Photovoltaik in Frammersbach

Nah am Bundesdurchschnitt

589 Anlagen mit 6,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Frammersbach, Landkreis Main-Spessart (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 589 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.402 Einwohnern entspricht das 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Frammersbach liegt damit 4 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 27 von 40 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,9

%

288 Speicher bei 589 Anlagen

Installiert

6,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+8 %

Solaranlagen

589

Einwohner

4.402

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frammersbach?

Segmentierter PV-Zubau in Frammersbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Frammersbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frammersbach: 563 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
052103September 2025: 103 kW, Vorjahr 58 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 50 kWNovember 2025: 63 kW, Vorjahr 17 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 24 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 84 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 86 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 23 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100199September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 199 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 57 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 506 kW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 80 563 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frammersbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frammersbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frammersbach 69 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 17,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +46 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+46 %
Anlagen
42
Kapazität
210 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-23 %
Anlagen
23
Kapazität
377 kWh
Ø/Anlage
16,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
598 kWh
Ø/Anlage
149,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
69
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
17,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Frammersbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frammersbach 1,58 kW
Ø Main-Spessart 3,42 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Frammersbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Frammersbach auf?

288 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Frammersbach – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Frammersbach sind 589 PV-Anlagen mit zusammen 6,9 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Main-Spessart steht Frammersbach auf Platz 27 von 40. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Frammersbach nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Main-Spessart

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Frammersbach?

97833

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frammersbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frammersbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 589 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,9 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
288 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frammersbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frammersbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frammersbach installiert?

In Frammersbach sind 6,9 MW PV-Leistung in 589 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 40 im Landkreis Main-Spessart. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.402 Einwohner entspricht der Bestand 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frammersbach im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Frammersbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Spessart belegt Frammersbach Platz 27 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frammersbach?

In Frammersbach sind 288 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frammersbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frammersbach 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 80 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Frammersbach?

Frammersbach liegt im Landkreis Main-Spessart im Bundesland Bayern. Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frammersbach?

In Frammersbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 506 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 37 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frammersbach?

In Frammersbach wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (57 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frammersbach?

In Frammersbach wurden in den letzten 12 Monaten 80 neue Solaranlagen mit insgesamt 563 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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